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Informationsveranstaltung von Pro Bürger und ÜWG in Feldkirchen-Westerham

Tetra-Funk und Rathauserweiterung

Feldkirchen-Westerham - Im Berggasthof Aschbach diskutierten jetzt auf Einladung der Fraktionen Pro Bürger und ÜWG interessierte Bürger über zwei "Großinvestitionen": den Rathausneubau und das Tetra-Digitalfunknetz für Polizei und Rettungskräfte.

Nur wenige hundert Meter vom favorisierten Sendemast-Standort auf dem Aschbacher Berg berichtete die Initiative "Bürgergruppe-Aschbach-Tetra" über die aktuelle Entwicklung. Dem bayernweiten Aufruf, per Gemeinderatsbeschluss Sender solange abzulehnen, bis "Tauglichkeit und Sicherheit verständlich aufgezeigt werden können", haben sich laut Sprecher Theo Schneider bereits 19 Kommunen angeschlossen, darunter die Nachbargemeinden Valley und Irschenberg sowie die Städte Miesbach und Burghausen. Bei einer steigenden Zahl solcher "Moratoriumsbeschlüsse" kann laut Schneider tatsächlich eine ergebnisoffene Überprüfung des Gesamtprojekts erreicht werden. "Eine faire Forderung, denn wenn das System wirklich für die versprochenen Zwecke geeignet sein sollte, müsste das nach jahrelangen Testbetrieben doch auch nachweisbar sein", sagte er.

Der Berufsfeuerwehrmann Martin Faltlhauser war der Meinung, dass das Analogsystem wegen der Mängel und vieler Ausfallgefahren der Tetra-Technik nicht abgeschafft werde - was entgegen den Beteuerungen intern längst klar sein dürfte.

In Feldkirchen-Westerham habe es in den letzten Jahren Probleme mit Funklöchern gegeben, so dass die Gemeinde in eine Analogfunk-Verstärkerstation auf dem neuen Feuerwehrhaus investieren wolle. Der bereits beauftragte Ausbau liege aber seit mehreren Monaten bei der Netzagentur zur Genehmigung.

Das Thema "Rathausneubau" wurde anhand der visionären Ausbauvariante eines langen Flachdachanbaus diskutiert, den Franz Bergmüller gemäß einer Präsentation des federführenden Architekturbüros Schmid vorstellte. Er verwies darauf, dass die freie Finanzspanne der Gemeinde immer enger werde. Verursacht werde diese Situation, so die Meinung Bergmüllers, durch immer größer werdende Gebäudeunterhaltskosten und eine Personalaufstockung im Rathaus. Obwohl kein größeres Bevölkerungswachstum zu erwarten sei, sieht Bergmüller durchaus Handlungsbedarf im Rathausgebäude.

Einig waren sich die Versammlungsteilnehmer, dass der derzeitige Rathausstandort beibehalten werden solle, die Ausgaben für Erweiterungsmaßnahmen bei rund 2 Millionen Euro gedeckelt werden und die Finanzierung durch Baulandverkäufe rund um das Rathaus erreicht werden sollten. Besonders für die Bereiche im Rathaus mit hohem Publikumsverkehr wurde der Wunsch nach einem modernen Dienstleistungsambiente geäußert.

Josef Hertel vom Ortsrat Feldkirchen war der Meinung, dass noch vor dem Setzen repräsentativer Glanzlichter die eher düstere Entwicklung des Ortkerns behandelt werden müsste.

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