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Bürgerinitiative: Technik und Auswirkungen unter der Lupe

Tetrafunk: Interesse bei Bürgern ungebrochen

Bad Aibling - Rund 60 interessierte und kritische Zuhörer folgten der Einladung der "Bürgeninitiative für eine elektrosmogarme Kurstadt Bad Aibling" in die Krokodo-Lounge.

Sie ließen sich vom Baubiologen Johannes Schmidt und der Moderatorin Christiane von Festenberg-Pakisch über "die technischen und gesundheitlichen Probleme" des neuen digitalen Behördenfunks Tetra informieren.

"Keinesfalls ist diese Technik so ausgereift wie man uns glauben macht. Und die gesundheitlichen Gefahren für die Einsatzkräfte und die Anwohner im Umkreis der großen Sender sind auch weit unter den angegebenen Grenzwerten nach neuesten Studien leider nicht von der Hand zu weisen", so die Redner. Es könne nicht sein, dass die gewählten Volksvertreter im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht den Bürgern eine 24-Stunden-Dauerbestrahlung eines digitalen Funksignals im biologisch bedenklichen Bereich zumuteten, sodass nicht einmal eine strahlungsfreie Zeit in der Nacht eine angemessene Erholung ermögliche.

Nach Meinung des Referenten soll eine veraltete, "mittlerweile über 10,5 Milliarden Euro teure Technik unter die Leute gebracht werden", obwohl gerade ein hochtechnisiertes Land wie Deutschland Kommunikationsmöglichkeiten anbieten könne, die weit weniger bedenklich seien und den Anforderungen der Anwender weit mehr entsprächen.

Schmidt hierzu: "Es kann nicht sein, dass wir zum Mond fliegen, aber keine geeignete Funktechnik zur Verfügung stellen können." Der Widerstand der landesweit immer zahlreicher entstehenden Bürgerinitiativen fordert in seinem Moratorium unter anderem, dass der Tetra-Funk auf den Prüfstand kommt und der Ausbau ausgesetzt wird, bis die gesundheitlichen Folgen geklärt sind.

In der abschließenden Diskussionsrunde zeigte sich, dass das Interesse an der Technik und die vorurteilslose Auseinandersetzung damit nach den vielen Veranstaltungen nach wie vor ungebrochen ist.

"Wir wurden von den Anwesenden ermutigt weitere Informationen zur Verfügung zu stellen, insbesondere über die geplante öffentliche Experten-Anhörung am Donnerstag, 5. Juli, im bayerischen Landtag, bei der gerade die gesundheitlichen Fragen erörtert werden", erklärten die Veranstalter.

re/Mangfall-Bote

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