Tag der Vereine in Dettendorf: Verstorbenen ein ehrendes Gedenken bewahren

Mit der Kranzniederlegung würdigten die Vorsitzenden Hans Pötzinger (Feuerwehr Dettendorf) und Anton Millauer (Krieger- und Veteranenverein Kematen-Dettendorf) die verstorbenen Vereinsmitglieder.
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Mit der Kranzniederlegung würdigten die Vorsitzenden Hans Pötzinger (Feuerwehr Dettendorf) und Anton Millauer (Krieger- und Veteranenverein Kematen-Dettendorf) die verstorbenen Vereinsmitglieder.

Den Tag der Vereine begingen in Dettendorf der Trachtenverein „Edelweiß“ Dettendorf-Kematen, der Krieger- und Veteranenverein Kematen-Dettendorf sowie die Feuerwehr Dettendorf nach gutem Brauch.

Dettendorf – Jedoch anders als sonst, ohne Kirchen- und abschließenden Festzug durch das Dorf. Grund waren die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Hygienemaßnahmen.

So wurde der Gedenkgottesdienst, zelebriert von Pfarrvikar Pater John, in die Streuobstwiese der Landwirtsfamilie Hormeier in unmittelbarer Nähe der Korbinianskirche verlagert. Unter Einhaltung aktuell geltender Corona-Regeln bot sich dennoch ein würdevolles Bild an Heimatverbundenheit mit in Tracht gekleideten Mädchen, Frauen, Burschen und Männer. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Trachtenkapelle Dettendorf unter der Leitung von Peter Berger mit der Messe von Michael Haydn.

Libera am Kriegerdenkmal

In Anlehnung an das Tagesevangelium nach Matthäus mit dem Gleichnis mit dem Arbeitern im Weinberg, richte, so der Pfarrvikar, Jesus an uns die Botschaft, ihm zu folgen. Dazu gehöre auch bereit sein für die Stunde des Todes. Deutlich wurde der Satz beim anschließenden Libera am Kriegerdenkmal zum Gedenken gefallener, vermisster und verstorbener Vereinsmitglieder und Weggefährten.

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Wie Martin Impler, Vorsitzender vom Trachtenverein „Edelweiß“ Dettendorf-Kematen, in seiner Ansprache betonte, sei der Tod für die Menschen als Gäste auf Erden, auch wenn man es nicht wahrhaben wolle, unvermeidlich. Umso mehr sei es generationsübergreifend wichtig, am Tag der Verein zusammenzukommen, um all jene Weggefährten und Leitbilder von Kultur, Heimat und Brauchtum zu ehren, die im Tode vorausgingen.

Eingebunden in das Gedenken waren alle Männer und Frauen, die durch Kriege, Terror, Unglücke und Krankheiten sowie Hunger und Not ums Leben kamen.

Höhepunkt war die Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Beim Lied vom „Guten Kameraden“ senkten sich zu Salven der Böllerschützen vom Krieger- und Veteranenverein würdevoll die Fahnen. Peter Strim

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