„Sumsemann“ ist wieder da

Selten geworden: Der Anblick eines Maikäfers. Steininger

Feldkirchen-Westerham – Die meisten kannten den Maikäfer in den letzten Jahren höchstens noch als „Sumsemann“ aus „Peterchens Mondfahrt“ oder in Schokoladenform.

Doch nun sind sie wieder da. So wie dieser Krabbler, den Eva Steininger vor ihrer Tür in Feldkirchen-Westerham fand. An Massenvorkommen erinnern sich die Großeltern noch, die ihren Enkeln vom mühseligen Absammeln der Schädlinge berichten, die im Frühjahr ihre „Reifefraß“-Spuren in Obstbäumen hinterließen. Nun haben sie sich erholt. Die Eier und später Larven ruhen bis zu vier Jahre in der Erde und ernähren sich von Pflanzenwurzeln. Im Herbst entwickeln sich die Engerlinge zu Jungkäfern. Sie überwintern im Erdreich, schlüpfen Ende April und leben dann nur noch etwa sechs Wochen.

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