NEUES QUARTIER IN HEUFELDMÜHLE

Südlich des Triftbachs entsteht ein neues Biotop

Auch der „Grüngürtel“ zwischen Wolldecken-Quartier und der bestehenden Siedlung soll geschlossen werden.
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Auch der „Grüngürtel“ zwischen Wolldecken-Quartier und der bestehenden Siedlung soll geschlossen werden.
  • Kathrin Gerlach
    vonKathrin Gerlach
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Mit dem neuen Quartier in der einstigen Wolldeckenfabrik in Bruckmühl wird der gesamte Bereich auch begrünt. Neben Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Neupflanzungen will der Investor auch ein neues Biotop schaffen und an die Marktgemeinde übergeben.

Bruckmühl – Die Bedenken weniger Gemeinderäte zu den neuen Plänen für die Wolldecke waren gering: Zu viele Wohnungen, zu massive Bebauung, zu hohe Häuser, völlig neue Herausforderungen für die Feuerwehr. Für eine Frage allerdings wurde Florian Eisner, Geschäftsführer von Werndl & Partner Rederecht eingeräumt. Und die lautete: Was hat eigentlich die Marktgemeinde von den Planungen?

Neben der Revitalisierung historischer Gebäude, einer Kindertagesstätte und etwa 30 Sozialwohnungen, die im Areal für Bruckmühler Bürger geschaffen werden, sind das nicht unwesentliche Vorteile, wie Eisner erläuterte. „Verkehrszählung und Konzeption des Kreisels haben wir für die Gemeinde unentgeltlich übernommen. Zudem geben wir Grund ab, damit der Kreisel zustandekommen kann“, informiert er. Da von den 7.000 Fahrzeugen, die dort täglich entlangfahren, etwa 1.000 zum Wohnen, Arbeiten oder Einkaufen ins Quartier abbiegen würden, übernehme der Investor die anteiligen Kosten für den Bau des Kreisels.

Zudem wies Eisner auf die Gewerbesteuereinnahmen hin, die aus der alten und neuen Wolldecke ins Gemeindesäckel fließen. Das Gebiet werde über nachhaltige Energiekonzepte mit Strom und Wärme versorgt.

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Zudem werde weitaus mehr Grün geschaffen, als bislang im Bereich vorhanden ist. „Dort, wo heute ein Biotop kartiert, aber nicht vorhanden ist, werden wir ein 1,5 Hektar großes Biotop schaffen und an die Gemeinde übergeben“, erläuterte Eisner das Projekt. Der vorhandene Bestand werde nicht nur aufgeforstet, sondern mit Buchen und Eichen auch aufgewertet.

Privatgärten rund um die Baukörper südlich des Triftbachs sorgten für zusätzliches Grün. Der gesamte nördliche Bereich des Triftbaches, in dem heute kaum Grün vorhanden ist, soll mit Dachbegrünungen, Bepflanzungen und Fassadenbegrünungen aufgewertet werden.

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