Winterfest gemacht

Still ruht der Kurpark Bad Aibling im friedlichen Winterschlaf

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Still ruht der Park: Die Stadtgärtner haben den Aiblinger Kurpark winterfest gemacht, er ist in den Winterschlaf gegangen.

In dieser Zeit, in der nicht nur corona-bedingt, sondern auch der kalten Jahreszeit geschuldet, keine Aktivitäten stattfinden, bildet er ganz besonders eine Oase der Ruhe. Das rund 70 Hektar große Areal mit seinen vielen Bäumen, das zu den schönsten seiner Art in Deutschland zählt, lädt zu ausgiebigen und abwechslungsreichen Spaziergängen ein. Die Entstehungsgeschichte der Parkanlage ist durchaus spannend. Im Jahr 1905 beschloss der Aiblinger Magistrat (heute: Stadtrat), das Gelände zu bebauen. Nicht damit einverstanden war allerdings der 1845 gegründete Aiblinger „Ortsverschönerungsverein“, der später in „Kurverein“ umbenannt wurde und sich im Jahr 2011 aufgelöst hat. In einer wahren Nacht- und Nebelaktion pflanzten seine Mitglieder auf den zur Bebauung vorgesehenen Wiesen zahllose Bäumen und stellten den Magistrat damit quasi „vor vollendete Tatsachen“. Die geplante Nutzung war damit vom Tisch und die Aiblinger können sich heute glücklich preisen über die spektakuläre „Bebauungsverhinderung“. Baumann

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