Standkonzert der Schönauer Musi: Genuss für Zuhörer, Motivation für Musiker

Das Standkonzert der Schönauer Musi war nicht nur für etwa 100 Zuschauer ein Ohrenschmaus, sondern für die Musiker auch eine willkommene Motivation für künftige Proben.
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Das Standkonzert der Schönauer Musi war nicht nur für etwa 100 Zuschauer ein Ohrenschmaus, sondern für die Musiker auch eine willkommene Motivation für künftige Proben.

Nicht nur Petrus bescherte vor Freude passendes Wetter, auch viele Zuhörer aus Schönau und Umgebung freuten sich, wieder einmal Blasmusik zu hören. Zum Standkonzert der Schönauer Musi gegenüber vom Alten Schulhaus kamen mehr als 100 Gäste.

Tuntenhausen – Diese durften zunächst drei Stücke der „Jungen Schönauer“ genießen – gefolgt vom Bozner Bergsteigermarsch, der gemeinsam mit der „Schöner Musi“ gespielt wurde.

Dem schloss sich ein einstündiges Programm der erwachsenen Musikanten an. Auch die genossen es, wieder einmal vor Publikum spielen zu können und beendeten ihr Konzert deshalb gern mit zwei Zugaben. „Das war für die Motivation sehr wichtig“, sagt Dirigent Sven Jungermann, „denn das Proben ohne Aussicht auf Auftritte ist für Musiker schwierig.“

Geprobt wird schon, seit es wieder erlaubt ist. So fanden seit Mitte Juni öffentliche Proben vor dem Alten Schulhaus in Schönau statt. Seit einiger Zeit ist es allerdings abends zu kühl und zu dunkel, sodass sich die Musikanten auf die Suche nach Alternativen begeben mussten. „Wir müssen zwei Meter Abstand halten, deswegen können wir in unserem Probenraum nicht üben“, so Sven Jungermann.

Dankenswerterweise haben sich die Wirte in Ostermünchen und Tuntenhausen bereit erklärt, der Schönauer Musi ihre Säle zum Proben zur Verfügung zu stellen. Dort wird gemäß den Corona-Regeln geprobt. Jungermann: „Maximal eine Stunde dürfen wir proben, danach müssen wir eine halbe Stunde lüften.“

Jeder Musikant hat zudem sein eigenes Spucktuch dabei, um Kondenswasser aufzufangen. Die Proben der Jugend finden weiterhin im Probenraum in Schönau statt, ebenso wie der Einzelunterricht. „Auch jetzt gilt: Wer Interesse daran hat, ein Instrument zu lernen, ist jederzeit willkommen. Der Einzelunterricht findet wie gewohnt statt“, sagt Jungermann, bei dem sich Interessenten melden können.

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