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Startschuss für Stadtradeln im Mangfalltal

Knapp 100 Fahrrad-Fans kamen zur Auftaktveranstaltung nach Bad Aibling. Nach dem Startschuss standen verschiedene Radltouren an.
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Knapp 100 Fahrrad-Fans kamen zur Auftaktveranstaltung nach Bad Aibling. Nach dem Startschuss standen verschiedene Radltouren an.
  • VonJohann Baumann
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Am Aiblinger Maximiliansplatz fiel der Startschuss für das Stadtradeln mit den Bürgermeistern der Mangfalltal-Gemeinden.

Bad Aibling/Bruckmühl – „Es sind unwahrscheinlich viele Leute hier“ freute sich Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier, den seine Amtskollegen eingangs zur kürzlichen Eheschließung und der Geburt seiner Tochter Veronika gratulierten. Zu den rund 100 „Auftakt-Radlern“ zählten unter anderem auch die Dritte Bürgermeisterin Anna Wallner und Altbürgermeister Franz Heinritzi (beide Bruckmühl), zahlreiche Stadtrats- beziehungsweise Gemeinderatsmitglieder aus den beteiligten Kommunen und die Landkreisbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Christiane Grotz.

Bruckmühl hatte bisher die Nase vorn

„Die Stadt Bad Aibling ist zum sechsten Mal dabei und die teilnehmenden Teams sind 2020 insgesamt 89 000 Kilometern gefahren, aber Bruckmühl hat uns leider in den Schatten gestellt“ bedauerte der Aiblinger Rathauschef. Er bedankte sich bei den Sponsoren der bis zum 3. Juli laufenden Aktion und wünschte den Teilnehmern „schöne Touren und viele gefahrene unfallfreie Kilometer“.

Segen für alle Radfahrer

Den kirchlichen Teil des Auftaktprogramms gestalteten die Stadtpfarrer der beiden großen Konfessionen. „Bad Aibling wächst hüben und drüben der Bahn“ stellte Pfarrer Georg Neumaier mit Blick auf die beiden neu entstandenen Wohngebiete fest. Auch die Menschen wären auf verschiedene Weisen immer in Bewegung. „Einer schaut dabei immer auf uns und das ist unser Vater im Himmel“ betonte er. Sein evangelischer Amtsbruder Markus Merz zitierte das Jesu-Wort „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“.

Lukas Richter (links) hatte eine Panne. Vater Richard Richter behob den Schaden.

Die Stadtradel-Teilnehmer sollten freilich nicht beladen, sondern aufrecht und unbelastet in die Radltour gehen. Das Bibelwort stehe für den Rückzug Jesu nach einem harten Tag und auch heute müsse man im Rahmen des „social distancing“ Abstand halten. Das „sich zurückziehen“ würde auch durch den Ausspruch des Evangelisten Markus zum Ausdruck gebracht: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind“. Georg Neumaier rief danach Gottes Segen herab „für alle Fahrzeug und alle, die diese Fahrzeuge benutzen“.

Danach wurden die Teilnehmer von den beiden Geistlichen mit einem Weihwasser-Segen auf ihre Tour geschickt. Feierlich eröffnet hatte die Veranstaltung die Stadtradel-Initiatorin und zugleich Aiblinger Stadträtin Katharina Dietel mit dem freudigen Ausruf: „Es ist wahnsinnig schön, dass so viele Radler den Weg hierher gefunden haben“.

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