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MOORIGE ABSCHNITTE WERDEN VERDICHTET

Arbeiten für Verlegung des Staatsstraße zwischen Tuntenhausen und Beyharting haben begonnen

Endstation „Sehnsucht“, aber nicht ganz: Zumindest werden für den Bau der Staatsstraße mit Geh- und Radweg jetzt die Weichen gestellt. Moorige Bereiche sollen durch Kiesschüttungen verdichtet werden.
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Endstation „Sehnsucht“, aber nicht ganz: Zumindest werden für den Bau der Staatsstraße mit Geh- und Radweg jetzt die Weichen gestellt. Moorige Bereiche sollen durch Kiesschüttungen verdichtet werden.
  • VonWerner Stache
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Darauf warteten die Gemeinde und deren Bürger schon lange: Die Bauarbeiten für den Geh- und Radweg zwischen Tuntenhausen und Beyharting haben begonnen. Aber für Vorfreude ist es noch zu früh. Obwohl die Gemeinde schon 2014 den Grund für den geplanten Geh- und Radweg zwischen Tuntenhausen und Beyharting erworben hatte, blieb der Bau bislang aus.

Tuntenhausen – Und auch bei den jetzigen Aktivitäten an der Staatsstraße 2358 handelt es sich nur „indirekt“ um den Geh- und Radweg. Die Bauarbeiten bereiten die Verlegung der Staatsstraße 2358 erst einmal vor. In einem Teilbereich der Straße befinde sich nämlich Moorgrund, vielleicht sogar bis zu 10 Metern Tiefe, was aus dem Tuntenhausener Bauamt zu erfahren.

Dieser könne nicht komplett bis zum festen Untergrund ausgetauscht werden. Daher werde auf dem vorhandenen Gelände der Straßenaufbau erstellt. Im moorigen Bereich erfolge eine Überschüttung mit Kies. Die Überschüttung soll dann etwa ein Jahr stehen bleiben. „Durch die Last soll sich das Moor soweit setzen, dass der Untergrund dann die notwendige Festigkeit besitzt, um die Straße darauf bauen zu können“, erklärt Bernhard Krichbaumer vom Bauamt der Gemeinde.

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Wenn die Setzungen Ruhe geben, werde ein Teil des Kieses wieder abgetragen, und dort dann die Straße aufgebaut. Die Verlegung der Straße um eine ganze Breite sei deshalb gewählt worden, damit der Verkehr über die ganze Bauzeit auf der bestehenden Trasse weiterlaufen könne. Nach Fertigstellung des neuen Abschnittes wird dann nur noch umgeleitet. Wenn das geschehen ist, wird ein Teil der alten Straße ausgebaut. Auf den bleibenden Rest komme dann ein Abschnitt des Geh- und Radweges. Dieser wird Richtung Tuntenhausen und Richtung Beyharting bis zu den Anschlussstellen in beiden Orten neben der bestehenden Trasse weitergebaut.

„In diesem Jahr sollen an der Straße nur die Aufschüttung gemacht werden, außerdem für den Geh- und Radweg die Brücke an der Braunau, weiterhin die Überfahrt über den Seegraben für die neue Straße“, informiert Krichbaumer. Erst 2022 sollen dann der tatsächliche Straßenbau erfolgen und auch der Geh- und Radweg gebaut und fertiggestellt werden.

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