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Bad Aibling ist fünfter Standort für Fachlehrkräfte in Bayern

Staatsinstitut in Bad Aibling bildet junge Menschen in Ernährung und Gestaltung aus

Seit knapp drei Monaten weist der Schulstandort Bad Aibling ein eigenes Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrkräften vor. 15 Studentinnen nahmen laut Pressebericht im ersten Jahr an der Ausbildungsrichtung „Ernährung und Gestaltung“ teil.

München/Bad Aibling – Kultusminister Michael Piazolo, der sich bei Institutsrektor Fabian Müller-Klug über den Start des neuen Standortes informierte, betont: „Die Fachlehrer erfüllen an den bayerischen Schulen wichtige Aufgaben. Sie stehen in besonderer Weise für den Praxisbezug in der schulischen Bildung und für die Vermittlung von Alltagskompetenzen und sind an den Schulen gefragt. Der Standort Bad Aibling bietet jungen Menschen eine hervorragende Ausbildung in ihrer Heimat an.“ Dies soll laut Piazolo nur der Anfang sein: „Wir werden am Standort Bad Aibling das Angebot für angehende Fachlehrkräfte ausbauen und die Kapazitäten erhöhen. Ich kann allen Interessierten empfehlen: Schauen Sie sich das Staatsinstitut in Bad Aibling an und informieren Sie sich über die Möglichkeiten dieses Berufsfeldes.“

Fachlehrer können in der Region bleiben

Landrat Otto Lederer, der sich für die Errichtung des Instituts einsetzte, betont: „Die Einrichtung bietet die Möglichkeit, sich vor Ort weiterzubilden und auch ohne Abitur, den Beruf des Fachlehrers zu ergreifen. In Bad Aibling haben die Absolventen der Berufs- und Hauswirtschaftsschulen in Rosenheim und der Nachbarlandkreise die Chance, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Viele der zukünftigen Fachlehrer können in der Region bleiben, denn der Bedarf an unseren Schulen ist groß.“

Ein Partner für das Staatsinstitut ist der Dietrich-Bonhoeffer-Bildungs-Campus (DBCC), auf dem, wie Müller-Klug betont, der neue Standort aufgebaut werden konnte.

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Müller-Klug stellt fest: „Das Berufsfeld einer Fachlehrkraft ist vielfältig und anspruchsvoll. Die Kollegen am neuen Standort tragen dazu bei, dass die zukünftigen Fachlehrkräfte lernen, nachhaltige und motivierende Lernarrangements für ihre Schüler zu gestalten. Dank der wöchentlichen Schulpraxis in den umliegenden Schulen können erste Unterrichtserfahrungen gemacht und die Entwicklung hin zu einer professionell handelnden Lehrkraft gefördert werden.“

Fachlehrkräfte werden im allgemeinbildenden Bereich besonders an Grund- und Mittelschulen, Förderschulen und Realschulen eingesetzt. Sie unterrichten in erster Linie in praktischen Fächern. Die staatliche Ausbildung zur Fachlehrkraft endet mit einer Abschlussprüfung, die zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst berechtigt. Nach bestandener Staatsprüfung winkt eine Übernahme in das Beamtenverhältnis. (re)

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