Spraydose kommt teuer zu stehen

Bad Feilnbach – Wegen einer kleinen Spraydose musste ein 23-jähriger Rumäne auf der A 8 tief in die Tasche greifen.

Die Bundespolizei hat den Fahrer eines Wagens mit rumänischen Kennzeichen am Sonntag, 17. Mai, nahe Bad Feilnbach kontrolliert. Bei der Durchsuchung seines Autos fanden die Beamten ein Reizstoffsprühgerät ohne amtliches Prüfzeichen. Da der rumänische Staatsangehörige dieses nicht zugelassene Spray zugriffsbereit mitführte, wurde er beschuldigt, gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben. Beim Wirkstoff des Sprays handelt es sich um CS-Gas – auch bekannt als Tränengas. Das Reizstoffsprühgerät wurde sichergestellt. Im Hinblick auf das zu erwartende Strafverfahren ordnete die Staatsanwaltschaft Traunstein eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1200 Euro an.

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