Spenden-Radtour über 800 Kilometern führt auch durch Bad Aiblings Partnerstadt

400 Radler aus30 Ländern machen auf ihrer Tour am 5. Juli Station in Bad Aiblings Partnerstadt Cavaion. dpa
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400 Radler aus30 Ländern machen auf ihrer Tour am 5. Juli Station in Bad Aiblings Partnerstadt Cavaion. dpa

Zwischen 660 und 830 Kilometer werden sie mit dem Rad zurücklegen, die Teilnehmer der Global Biking Initiative. Die Tour führt auch nach Cavaion.

Bad Aibling – 400 Radler aus 30 Ländern und fünf Kontinenten sind ab kommendem Sonntag, 30. Juni, wieder für den guten Zweck unterwegs. Dabei kommen sie nicht nur durch Bad Aiblings Partnerstadt Cavaion, sondern machen am 5. Juli auch Station in der Kurstadt selbst.

Mindestens 660 Kilometer radeln

Auf der 12. Global Biking Initiative (GBI) Europe Tour geht es von Mailand aus in sieben Tagen auf – je nach gewählter Strecke – 660 bis 830 Kilometern durch Norditalien, Österreich und Süddeutschland.

Die GBI ist eine Benefiz-Fahrradtour, die 2008 von Mitarbeitern der Vodafone Deutschland in Düsseldorf gegründet wurde. Was zunächst als spontane Idee beim Mittagessen begann, nämlich mit dem Rad von Düsseldorf zur im englischen Newbury zu radeln und dabei Spenden für gemeinnützige Zwecke zu sammeln, hat sich wie ein Lauffeuer verbreitet.

Seither organisieren die Veranstalter ehrenamtlich jedes Jahr eine große internationale Spenden-Tour, bei der die Teilnehmer jeweils eine Woche lang auf immer neuen Routen durch mehrere europäische Länder radeln.

Teilnehmer sammeln Spenden

Die Völkerverständigung wird bei den Teilnehmern, die unter anderem aus Kolumbien, Südkorea, Saudi-Arabien, Syrien, Ghana, Südafrika, Ägypten, Griechenland, Spanien, Malta und Deutschland kommen, ebenso großgeschrieben wie der Respekt vor anderen Kulturen und Religionen.

Jeder Teilnehmer sammelt im Vorfeld der Tour Spenden ein, die karitativen Einrichtungen im jeweiligen Heimatland zugute kommen. So konnten bislang viele verschiedene Hilfsprojekte auf der ganzen Welt mit über 3,2 Millionen Euro unterstützt werden.

In Deutschland werden die Spenden durch den gemeinnützigen Verein GBI Deutschland verwaltet. Dieser unterstützt seit einigen Jahren Kinderhäuser in Deutschland, in denen benachteiligte Kinder und Jugendliche eine warme Mahlzeit erhalten und liebevoll betreut werden.

Volkerverständigung im Fokus

Nach Stationen in Montichiari, Cavaion Veronese, Trient, Brixen und Innsbruck kommen die Teilnehmer heuer am Freitag, 5. Juli, an der Fliegerhalle in Bad Aibling an. Dort organisiert der Veranstalter bereits einen Abschlussabend, bevor es anderntags auf die letzte Etappe nach Hallbergmoos geht.

Auf dieser Strecke fährt der Tross der Radfahrer traditionell das letzte Teilstück über 15 bis 20 Kilometer im geschlossenen Verband, begleitet von Polizeimotorrädern und den lauten Klängen des voranfahrenden Tourmobils. Am Abend wird dann gefeiert.

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