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HOCHWASSERSCHUTZ FÜR BRUCKMÜHL

Spatenstich für 1,5-Millionen-Euro-Projekt am Berghamer Bach erfolgt – Fertigstellung 2022 geplant

Den Spatenstich nahmen vor das Bürgermeister-Trio Anna Wallner, Klaus Christoph und Richard Richter, Christian Kurz vom Ingenieurbüro Kurz & Stief, Herbert Prax vom Planungsbüro, Manfred Plattner von der Firma Gebrüder Haider, Josef Leitner und Alexander Hörfarter von der Porr GmbH und Ruth Url vom Bauamt (von rechts).
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Den Spatenstich nahmen vor das Bürgermeister-Trio Anna Wallner, Klaus Christoph und Richard Richter, Christian Kurz vom Ingenieurbüro Kurz & Stief, Herbert Prax vom Planungsbüro, Manfred Plattner von der Firma Gebrüder Haider, Josef Leitner und Alexander Hörfarter von der Porr GmbH und Ruth Url vom Bauamt (von rechts).
  • VonJohann Baumann
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Nach umfangreichen Hochwasserschutzmaßnahmen an der Mangfall erfolgte jetzt der Spatenstich für den Hochwasserschutz für den Berghamer Bach. Für das 1,5-Millionen-Euro-Projekt erfolgte jetzt der Spatenstich.

Bruckmühl – Der Berghamer Bach befindet sich westlich der Blumenstraße in Bruckmühl. Sein Einzugsgebiet verläuft in zwei Bereichen oder besser gesagt, es wird durch zwei Bachläufe entwässert: den nördlichen Ast des Haschbergbaches und den südlichen Ast des Mühlbergbaches.

Bedeutender Schutz für alle Anwohner

Im Bereich der Blumenstraße münden beide Äste des Berghamer Baches in einen überdeckten Rechteckkanal, also eine Bachverrohrung, die in den Triftbach führt. Die beiden Bachläufe weisen am westlichen Ortsrand von Bruckmühl eine sehr geringe Abflusskapazität auf, wodurch es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Überflutungen im verbauten Gebiet von Bruckmühl kam. Im Überflutungsgebiet befinden sich Wohn- und Geschäftsgebäude, das gemeindliche Alten- und Pflegewohnheim, eine Schule, ein Fachmarktzentrum und ein ortsansässiges Unternehmen für Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel.

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Zu ihrem Schutz werden nun umfassende Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt. Am Haschbergbach wird auf einer Fläche von 16 300 Quadratmetern ein Hochwasserrückhaltebecken mit einem Einstauvolumen von 17 800 Kubikmetern errichtet. Am Mühlbergbach wird in einem Bereich von 4300 Quadratmetern ein Hochwasserrückhaltebecken mit einem Einstauvolumen von 7300 Kubikmetern gebaut. In der Blumenstraße entsteht eine Hochwasserschutzmauer.

Das Einzugsgebiet der Bäche, die Hochwasser in den Bereich der Blumenstraße führen könnten.

Zum Projekt gehören unter anderem auch ein Wildholzrechen, die Bachstrukturierung und -aufweitung, die Beseitigung lokaler hydraulischer Zwangspunkte sowie eine Hangstabilisierung. Die anliegenden Waldbesitzer bereiteten den Boden für die Hochwasserschutzmaßnahmen durch Rodungen am Mühlbergbach und Haschbergbach.

Ein provisorischer Wildholzrechen wurde in den Haschbergbach eingebaut.

Bauarbeiten dauern bis Ende 2022

Aufgrund von Feuersalamander-Vorkommen musste das Haschberg-Bachbett im Ausbaubereich im Vorfeld trockengelegt werden. Dies erfolgte mithilfe einer verrohrten Bachumleitung. Diese Arbeiten hat die Firma Neureither aus Holzham durchgeführt.

Der Auftrag für die Gesamtbauarbeiten wurde im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung für die Angebotssumme von 1,5 Millionen Euro an die Porr Bau GmbH & Co KgaA vergeben. Die Maßnahme wird vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim gefördert und soll voraussichtlich Ende April 2022 abgeschlossen sein.

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Zum Auftakt der Bauarbeiten trafen sich Vertreter der Marktgemeinde Bruckmühl, der ausführenden Unternehmens und der Planer vor Ort. „Der Spatenstich gehört zum Baubeginn und ich hoffe, dass die Baumaßnahme zügig durchgeführt wird“, erklärte Bürgermeister Richard Richter. Er wünschte der Baustelle einen „unfallfreien Verlauf, und „dass der Feuersalamander den Bagger nicht kippt und die Haselmaus keine Leitung durchbeißt“.

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