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Jahrtag in Ostermüchnen

Spanische Grippe und Corona verglichen: Ostermünchner Vereine gedenken verstorbener Mitglieder

Umrahmt von den Fahnenabordnungen gedachten die Vereine und Diakon Josef Hilger den Gefallen und Verstorbenen.
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Umrahmt von den Fahnenabordnungen gedachten die Vereine und Diakon Josef Hilger den Gefallen und Verstorbenen.
  • VonWerner Stache
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Festlich begingen die Ortsvereine von Ostermünchen wieder ihren Vereinsjahrtag. Dieser begann mit einem Pfarrgottesdienst, der musikalisch von der Dreder Musi und einem zusammengewürfelten Chor Ostermünchner Sänger feierlich gestaltet wurde.

Ostermünchen – Anschließend zog man zum Kriegerdenkmal, an dem Diakon Josef Hilger erinnerte, an diejenigen Menschen zu gedenken, die durch Krieg und Gewalt, aber auch durch Krankheiten und Unfälle plötzlich aus dem Leben gerissen wurden. „Wir gedenken aber auch aller verstorbenen Mitglieder unserer Ortsvereine“, fügte er an. „Ihr Tod mahnt uns daran, dass auch wir bereit sein sollen für die Stunde unseres Todes“, so Hilger. Dabei nahm er auch die vielen Opfer des Straßenverkehres mit in das Gebet auf. Sebastian Müller, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins, war in diesem Jahr der Redner, der im Namen aller Ostermünchner Vereine, Gedenkworte sprach. „Wir haben uns hier versammelt, um einmal im Jahr unserer verstorbenen Mitglieder zu gedenken“, sagte Müller.

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Dabei habe man als Ort das Kriegerdenkmal gewählt, ein Ort, der an die Soldaten erinnere, die in zwei Weltkriegen gestorben sind. „Aber noch mehr Opfer als der Erste Weltkrieg forderte die im Nachgang grassierende Spanische Grippe“, meinte der Redner. Dann machte er einen Sprung zur heutigen Pandemie und erinnerte, dass einige Vereinsmitglieder, deren heute gedacht wird, infolge der Coronapandemie verstorben sind. „Gegen die spanische Grippe gab es damals kaum Mittel, bei Corona am Anfang ebenso wenig, gottlob aber jetzt“ so Müller.

Eine Vereinsdelegation legte dann einen Kranz am Mahnmal nieder und die Fahnen des Krieger-und Soldatenvereins, des Trachtenvereins, des Sportvereins und der Feuerwehr neigten sich zu den Klängen vom guten Kameraden. Gleichzeitig ertönten drei Böllerschüsse als Mahnung für die Notwendigkeit des Friedens auf der Welt. Diakon Hilger segnet im Anschluss den Kranz, bevor die Dreder Musi noch die Bayernhymne spielte. In einem Festzug ging es dann um die Pfarrkirche. In der Folge traf man sich noch im Gasthof Wallner. Dort spielten die jungen Emmeringer auf.

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