Ab Sonntag wieder Gottesdienste in evangelischen Kirchen

Gottesdienste dürfen nur mit Mund-Nasen-Schutz besucht werden. dpa
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Gottesdienste dürfen nur mit Mund-Nasen-Schutz besucht werden. dpa

Bruckmühl. – In den evangelisch-lutherischen Kirchen Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham finden ab kommenden Sonntag wieder Gottesdienste statt.

Diese werden bis Pfingsten aufgrund des durch die Corona-Sicherheitsauflagen reduzierten Platzangebotes analog und digital sowie in verkürzter Form stattfinden. Das betrifft die Sonntage 17., 24. und 31. Mai. Das wurde in Anlehnung an das Schutzkonzept der Evangelischen Landeskirche in Bayern für die beiden Kirchengemeinden für die Zeit der Corona-Pandemie festgelegt.

Der für Christi Himmelfahrt am 21. Mai im Garten des Volksmusikarchivs Bruckmühl vorgesehene ökumenische Gottesdienst muss leider entfallen. Alle Konfirmationen werden auf September verschoben, die Termine rechtzeitig bekannt gegeben. Kinder-, Jugend- oder Familiengottesdienste sind derzeit noch nicht möglich. In Hohenfried und Hinrichssegen finden aus Platzgründen bis auf Weiteres leider keine Gottesdienste statt. Zur ökumenischen Vesper gibt es noch gesonderte Informationen.

Die Teilnehmerzahl muss bei allen Gottesdiensten je nach Raumangebot begrenzt werden: So finden in der Johanneskirche in Bruckmühl 40 Personen Platz. Im Innenhof der Emmauskirche Feldkirchen-Westerham können 43 Personen am Gottesdienst teilnehmen. Bis auf Weiteres finden die Gottesdienste im Freien statt. Es gibt momentan keine Schlechtwettervariante. Bei Regen böte den Besuchern nur die Pergola Schutz. Sie werden daher gebeten, sich entsprechend des Wetters zu kleiden, um Erkältungen vorzubeugen.

Wer den Gottesdienst am 17. Mai in Feldkirchen-Wes terham besuchen möchte, wird gebeten, sich vorher unter der 0 80 63/18 59 anzumelden, und zwar bis Freitag, 15. Mai, 12 Uhr. Für Bruckmühl ist keine Anmeldung erforderlich. Es wird bis auf Weiteres kein Abendmahl geben, und es kann nur mit Einschränkung ohne Buch gesungen werden. Dafür wird in Bruckmühl ein Beamer genutzt, um den Text sichtbar zu machen. Die Besucher der Emmauskirche werden gebeten, ihr privates Gesangbuch mitzubringen.

Die Kollekte wird nach dem Gottesdienst in einem Körbchen am Ausgang gesammelt. Diese Einlagen sind je zur Hälfte für die landeskirchlich angeordnete Kollekte und für die eigene Gemeinde bestimmt.

Alle Besucher und Mitwirkenden müssen während des gesamten Gottesdienstes einen mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz tragen und den Zwei-Meter-Abstand einhalten. Im Haushalt gemeinsam lebende Personen können nebeneinander sitzen. Haushaltsfremde Personen halten untereinander den Sicherheitsabstand von zwei Metern ein. Handdesinfektionsmittel werden am Kircheneingang bereitgestellt. Ein Kirchenteam wird auf die Einhaltung des Schutzkonzeptes achten. Es wird darum gebeten, den Anweisungen des Teams Folge zu leisten.

Auch bei privaten Gesprächen nach dem Gottesdienst sollte auf Mindestabstand und Mundschutz geachtet werden. Es findet kein Kirchenkaffee statt. Gruppen- und sonstige Räume sind für Besucher noch tabu.

Jeder Gottesdienst-Teilnehmer wird in einer Liste eingetragen, um im Notfall mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Der Datenschutz wird gewährleistet, die Listen werden nach vier Wochen vernichtet. Covid-19-Erkrankten oder unter Quarantäne gestellten Personen ist der Besuch des Gottesdienstes nicht erlaubt.

Die Verantwortlichen bedanken sich für das Verständnis der Kirchenbesucher und hoffen mit Gottes Hilfe auf ein baldiges Ende der Beschränkungen. kig

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