Solisten des Aiblinger Gymnasium zeigen ihr Können mit Instrument und Stimme

Elisabeth Lederer zeigte eindrucksvoll ihr Können auf der Violine. Baumann

Musik genießt am Aiblinger Gymnasium einen hohen Stellenwert – davon zeugen die regelmäßigen Veranstaltungen, ob im Kurhaus oder in der Aula. Doch Corona verhinderte heuer sowohl das Klassik- als auch das Rockkonzert

Bad Aibling – . Die geplante Aufführung des „Dreigroschenoper“-Musicals entfällt. Immerhin konnte an der Schule in kleinem Rahmen eine Musikveranstaltung durchgeführt werden. „Endlich sind jetzt wieder Konzerte erlaubt“, freute sich Musiklehrerin Susanne Tutert zu Beginn des Solistenkonzerts, bei dem nur eine sehr begrenzte Besucherzahl zugelassen war. Es musizierten Solisten des „Additums Musik“ aus der jetzigen und der zukünftigen Q 11 in den „Sparten“ Klavier, Violine, Trompete und Violoncello sowie Gesang. Den Auftakt gestaltete bravourös das „Küken“ des Kammerkonzerts: Die erst zehnjährige Sarah Petz spielte aus der Sonate V in e-Moll von Antonio Vivaldi das Largo und Allegro. Als Klavier-Solisten überzeugten Maxi Tutert (Sonate in F-Dur von Wolfgang A. Mozart), Louise Bouguerra (Französische Suite Nummer 4 von Johann Sebastian Bach) und Marinus Hohmann mit dem „Golliwog’s Cakewalk aus der Pianosuite „Children’s Corner“ von Claude Debussy, das der Klassik-Komponist mit Jazz-Elementen anreicherte.

Elisabeth Lederer („Frühling“ aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“) und Elisabeth Büth (Allegro aus der Sonate Nummer 3 in F-Dur von Georg Friedrich Händel) stellten eindrucksvoll ihr Können auf der Violine unter Beweis.

Kilian Grotke und Philipp Eberlein bestachen mit ihrem Trompetenspiel beim ersten beziehungsweise zweiten Satz der Sonate in F-Dur von James Cook. Neben den „Instrumentalisten“ gefielen auch die „Vokalisten“ in Gestalt von Jakob Zweckstetter (Bariton) mit „Alma del Core“ („Seele des Herzens“) von Giovanni Battista Pergolesi und Rosalie Merk (Sopran) mit „Se tu m’ami, se sospiri“ („Wenn du mich liebst, wenn du nach mir seufzt“) von Antonio Caldara. Susanne Tutert, (zusammen mit Dietgard Luber verantwortlich für das Konzert), begleitete die Solisten einfühlsam auf dem Piano. Nach einem lang anhaltenden begeisterten Schlussbeifall sang Rosalie Merk als Zugabe „Ich hab‘ getanzt heut Nacht“ (aus „My fair Lady“), und der auf hohem Niveau stehende Klassik-Abend fand mit einem Schuss „leichter Muse“ einen gelungenen Abschluss. bjn

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