Sieben Tuntenhausener Gemeinderäte aus „unterschätztem Ehrenamt“ verabschiedet

Seinen Dank für ihre Arbeit im Gemeinderat sprach Bürgermeister Georg Weigl den ausgeschiedenen Gemeinderäten Josef Feichtner, Harry Filipitsch, Hans Thiel, Fritz Boschner und Werner Marx (von links) aus.
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Seinen Dank für ihre Arbeit im Gemeinderat sprach Bürgermeister Georg Weigl den ausgeschiedenen Gemeinderäten Josef Feichtner, Harry Filipitsch, Hans Thiel, Fritz Boschner und Werner Marx (von links) aus.

Feierlich aus dem Tuntenhausener Gemeinderat verabschiedet wurden jetzt: Hans Thiel (42 Jahre), Harry Filipitsch (30 Jahre), Werner Marx und Fritz Boschner (jeweils 24 Jahre), Heinz Speiser (12 Jahre) sowie Richard Wallner und Josef Feichtner (jeweils sechs Jahre).

Tuntenhausen – Ein Dankeschön kommt nie zu spät. Erst recht nicht in Corona-Zeiten, in denen Bürgermeister Georg Weigl vier Monate warten musste, ehe er dem Abschied der ausgeschiedenen Räte endlich wieder einen feierlichen Rahmen geben durfte.

Sieben Männer – darunter Hans Thiel – sind seit dem 1. Mai nicht mehr im Gemeinderat. Ihnen dankte Weigl für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in einem Ehrenamt, dessen „Verantwortung oft unterschätzt und zu wenig gewürdigt wird“.

30 Jahre im Gemeinderat war Harry Filipitsch, den der Bürgermeister nicht nur als Vertreter der Bürgerinteressen im Bereich von Lampferding und Dettendorf, sondern auch als Ostermünchener Theaterleiter würdigte.

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24 Jahre war Werner Marx im Rat, viele Jahre lang der Kommandant der Feuerwehr Tuntenhausen und „einer, der immer wusste, wo den Bürgern der Schuh drückt“, so Weigl.

Mit seinem handwerklichen Fachwissen bereicherte Fritz Boschner 24 Jahre lang den Gemeinderat, war Mitglied des Bauausschusses und Vertreter der Schönauer Interessen.

„Immer greifbar, immer loyal und durch seine Kontakte zum SV Ostermünchen sowie seine Arbeit als Schulbusfahrer immer mit dem Ohr an den Menschen“, war Heinz Speiser zwölf Jahre lang.

Richard Wallner bereicherte den Rat mit fachlicher Kompetenz, als Mitglied der Feuerwehr und Interessenvertreter der Beyhartinger sechs Jahre lang.

Josef Feichtner würdigte der Bürgermeister für sein Engagement als Kommandant der Hohenthanner Feuerwehr und Berufsfeuerwehrmann, für sechs Jahre im Gemeinderat und für sein Wirken als einstiger Wirt von Schönau.

Neben einer Ehrenurkunde erhielten die Räte als Dankeschön ein Aquarell des Tuntenhausener Malers Bernhard Krichbaumer. Er ist eigentlich der Bauamtsleiter der Gemeinde, doch wenn der Bürgermeister ein wertvolles Geschenk braucht, bestellt er direkt bei ihm. Diesmal wünschte er sich für alle sieben Räte ein Motiv des neuen Rathauses.

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