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HOCHWASSERSCHUTZ

Sicherheit für die Stadt ist das Ziel

Schweres Gerät ist gen Mangfall im Einsatz. Gilg
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Schweres Gerät ist gen Mangfall im Einsatz. Gilg

In vollem Gange ist der Hochwasserschutz an der Glonn. Schweres Gerät ist im Uferbereich im Einsatz. Ziel der Maßnahme ist es, die Stadt Bad Aibling bis zu einem sogenannten 100-jährlichen Hochwasser an der Mangfall inklusive der Rückstaubereiche in die Glonn und den Triftbach zu sichern.

Bad Aibling– „Im Rahmen einer Sofortmaßnahme wurden nach dem Hochwasser 2013 bereits Deiche der Mangfall östlich der Willinger Brücke bis etwa auf Höhe der Mündung des Triftbachs erhöht und mit einer Innendichtung versehen“, erinnerte Bürgermeister Felix Schwaller im Rahmen der Bürgerversammlung.

Nun soll im aktuellen Bauabschnitt der Hochwasserschutz vervollständigt werden. An der Glonn werden von der Brücke der Bahnstrecke München/Rosenheim bis auf Höhe der Mündung der Glonn in die Mangfall sogenannte uferbegleitende Hochwasserschutzmauern errichtet. „Auf der rechten Seite der Glonnspitze erfolgt zudem der Anschluss an einen Erddeich. Links verläuft die Schutzmauer bis kurz vor die Mangfallmündung“, schilderte Schwaller.

Außerdem werde im Rahmen des Bauvorhabens der südliche Mangfalldeich noch auf einer Strecke von rund 280 Metern erhöht und die Böschungen angepasst. Parallel zur Deicherhöhung sei ferner die Mündung des Mühlbachs um circa 250 Meter zu verlegen. Bauende soll im Frühjahr 2017 sein. Der Kostenanteil der Stadt beläuft sich hier auf rund 1,2 Millionen Euro. Den Rest trägt das Wasserwirtschaftsamt beziehungsweise der Freistaat.

Aktuell wird – wie berichtet – auch der Hochwasserschutz Glonn und Moosbach in Mietraching diskutiert. „Mit Sofortmaßnahmen wollen wir vorab die größte Gefahr bei einem Starkregenereignis mindern“, betonte Schwaller. Begonnen wurde mit den Sofortmaßnahmen bereits im September. Mitte 2017 sollen die Arbeiten dafür beendet sein. Für den Hochwasserschutz an der Glonn und den Moosbach/Dorfbach werden jeweils 40 000 Euro in den kommenden Haushalt für Planungen eingestellt.

In Mietraching gibt es noch ein weiteres Bauprojekt. Dort wird im südlichen Teil des Gemeindehauses die Wohnung derzeit saniert und die bisherige Heizung mit Speicheröfen für das Gebäude auf Gas umgestellt. Mit neuen Toren wurde indes das Feuerwehrgerätehaus an der Heubergstraße ausgestattet. „Somit konnte ein energetischer Mangel beseitigt werden“, sagte der Rathauschef. Weitere kleinere Maßnahmen seien überdies erledigt worden. „Derzeit wird über ein Fachbüro ermittelt, mit welchen baulichen Maßgaben auf diesem Grundstück die Aiblinger Wehr die nächsten 20 bis 30 Jahre ihre Pflichtaufgaben erledigen kann“, sagte Schwaller. In diesem Zusammenhang würdigte er die Leistungen der Feuerwehr das ganze Jahr über sowie beim Zugunglück im Februar besonders: „Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal allen Einsatzkräften sowie den Hilfsorganisationen.“ Der gesellschaftliche Zusammenhalt stimme zuversichtlich. Es zeige sich immer wieder, dass in Notzeiten die Menschen zusammenhalten und zusammenrücken. Der 9. Februar bleibe für Bad Aibling ein Tag der Trauer und der Erinnerung, so Schwaller. Er rief zudem kurz zu einer Gedenkminute für die Opfer und Verletzten des Zugunglücks sowie für den verstorbenen Zweiten Bürgermeister Otto Steffl auf.

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