Servus St. Georg! Letzter Abschlussjahrgang an alter Bad Aiblinger Mittelschule

Die Jahrgangsbesten des qualifizierenden Mittelschulabschlusses: Aileen Böttjer (2,3). Aylin Zeytünlü (2,3), Lea Schätzl (1,3) und Ciro Vitale (2,3 – von links). RE

Ein letzter Abschlussjahrgang wurde jetzt aus der St.-Georg-Mittelschule verabschiedet. Ab Montag zieht die Schule ins Übergangsquartier um. Für 45 Millionen Euro werden Grund- und Mittelschule St. Georg sowie eine Turnhalle neu gebaut.

Bad Aibling – „Fange an zu leben und lasse deine Träume fliegen“ – unter diesem Motto feierten die Absolventen der St.-Georg-Mittelschule ihren ganz besonderen Entlasstag. Nach einem außergewöhnlichen Schuljahr voller Ungewissheiten, Homeschooling und unzähligen Stunden über den Büchern st es nun endlich geschafft: Der Abschluss ist in der Tasche. Und dieser ist besonders hoch einzuschätzen, da durch die coronabedingte Schulschließung viele Übungsstunden in der Schule mit den vertrauten Lehrkräften fehlten.

Alle Georgianer haben es geschafft

Die Schulleitung und die Lehrkräfte der 10 VK2 freuen sich, dass alle Absolventen den Mittleren Schulabschluss erreicht haben. Alle Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen gehen mit dem Abschlusszeugnis der Mittelschule nach Hause. Etwa zwei Drittel der 9a und 9b erhielten zusätzlich ein Zeugnis über den Qualifizierenden Mittelschulabschluss.

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Im Rahmen einer kleinen Feier – aufgrund der geltenden Hygienevorschriften für die neunten und zehnten Klassen getrennt – wünschte Rektor Wolfgang Baumann den Absolventen „Mut, Kraft und von Herzen alles erdenklich Gute“. Im Anschluss überreichte er mit den jeweiligen Klassenleitern Daniela Bayer (10 VK2), Anne Lüers (9a) und Eva-Maria Simon (9b) die Zeugnisse. Im Namen der Stadt Bad Aibling übergab der Schulleiter den jeweils Abschlussbesten als besondere Anerkennung ein Präsent.

Die Schüler empfanden die besondere Situation in diesem Schuljahr teilweise belastend, ungewöhnlich, jedoch haben sie sich gegenseitig motiviert. In Videokonferenzen erfuhren sie von Lehrkräften und Mitschülern große Unterstützung.

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Einser-Absolventin Lea Schätzl fasste die Stimmungslage zusammen: „Wir sind ein besonderer Jahrgang, der nicht nur den normalen Abschlussstress bewältige, sondern auch lernte, neue Hürden zu nehmen. Wir haben viel für unsere Zukunft gelernt.“ Am Ende schickten die Jugendlichen Luftballons mit ihren Träumen ins Universum.

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