Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Schwimmkurse für Geflüchtete

Das Pilotprojekt „Schwimmkurse für Geflüchtete“ der Malteser und der DLRG startet im Juni.  dpa
+
Das Pilotprojekt „Schwimmkurse für Geflüchtete“ der Malteser und der DLRG startet im Juni. dpa

Bad Aibling/Rosenheim – Die Malteser bieten ab Ende Juni in Kooperation mit dem DLRG Bad Aibling in einem Pilotprojekt „Schwimmkurse für Geflüchtete“ an und wollen damit schwerpunktmäßig Frauen ansprechen.

Die Kurse sollen in Kleingruppen mit fünf Personen stattfinden und nach den Pfingstferien starten.

Gruppen für Frauen und Mädchen

Die Verantwortlichen wollen eine oder mehrere Gruppen für Frauen und Mädchen anbieten. Diese können im Burkini oder Badeanzug kommen. Nach Verfügbarkeit und Wetterlage üben die Teilnehmerinnen im Hallenbad oder im Rosenheimer Freibad.

In den Morgenstunden ist das Freibad kaum besucht, so dass die Teilnehmerinnen ungestört üben und in sechs bis acht Unterrichtseinheiten das Schwimmen erlernen. Ihnen stehen Ehrenamtliche zur Seite, die sie vor, während und nach dem Schwimmen betreuen. Die Malteser spenden Badekappen und Handtücher und stellen für die Fahrt zum Schwimmbad einen Bus zur Verfügung. Bei Engpässen können auch die Stadtteilbusse der Bürgerhäuser genutzt werden.

„Mit dem Beginn der Badesaison wächst die Gefahr, dass Menschen, die nicht schwimmen können, die Gefahren des Wassers unterschätzen und ertrinken“, befürchtet Christine Seiz-Livadas, Malteser-Ehrenamtskoordinatorin für Flüchtlinge. Viele Geflüchtete haben die Reise über das Mittelmeer oder das Schwarze Meer erlebt und überlebt, daher sei ihr „Wasser-Erleben“ stark von Traumata begleitet, weiß die erfahrene Flüchtlingsbegleiterin und verspricht: „Wir wollen deshalb versuchen, sie so einfühlsam wie möglich an den Umgang mit Wasser heranzuführen.“

Bei Bedarf versuchen die Organisatoren auch Kinderschwimmen oder Kurse für Buben und Männer anzubieten oder gemischte Gruppen von Einheimischen und Neubürgern zu bilden. Auch viele deutsche Kinder und Jugendliche können nicht schwimmen, unter anderem weil passende Trainingsmöglichkeiten fehlen. Bei Bedarf wird eine Warteliste angelegt.

Die Anmeldung für die kostenfreien Kurse ist bis Freitag, 7. Juni, möglich unter Telefon 01 51/26 36 61 02 oder per E-Mail an christine.seiz-livadas@malteser.org. Wer Interesse an dieser oder einer anderen Form der ehrenamtlichen Arbeit mit Flüchtlingen hat, kann dort ebenfalls unverbindlich anfragen.

Kommentare