146 Schützen wollen genau ins Schwarze treffen

Die Gewinner in der Einzelwertung waren Markus Singer (Dritter), Irene Marx (222er-Teiler), Franz Dutz (Sieger) und Max Cecil (111er-Schnapsschuss, von links). Die Veranstaltung fand vor den Ausgangsbeschränkungen statt. Strim

Au – Mit einer guten Bilanz endete bei den Auer Hubertusschützen das diesjährige Fleischpreisschießen, das noch rechtzeitig vor den Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Krise stattfand.

Zur Freude von Schützenmeister Richard Kotz, seiner Vorstandschaft und bestens eingespielten Schreibern, versuchten 146 Schützinnen und Schützen aus 14 eingeladenen Vereinen an fünf Abenden gezielte Treffer mit Luftgewehr oder Luftpistole ins „Schwarze“ zu landen.

Wettkampf vonLaien und Profis

Vor allem hatten unge übte Teilnehmer reichlich Spaß daran, sich im Schießstand am Gasthaus Andrelang mit Profis aus namhaften Schützenvereinen messen zu dürfen und mit einem geglückten „Teiler“ (Tiefschuss) einen der drei Hauptpreise, Fleischpreise oder Sonderpreise im Rahmen der Siegerehrung mit nach Hause zu nehmen.

Fortuna im Visier hatte heuer in den Einzelwertungen Franz Dutz von der SG Wendelstein Bad Feilnbach, der eine Gutschein im Wert von 200 Euro zum Einkauf qualitativ hochwertiger Fleisch- und Wurstwaren erhielt. Zweiter wurde sein Vereinskamerad Benjamin Stengl (Gutschein 100 Euro) vor Markus Singer (Gutschein 50 Euro), für den Grama-Verein Kematen schießend. Weitere Glücksschützen freuten sich über nachfolgende Fleischpreise.

Nach Meinung von Max Cecil vom Ski-Club Au war es reiner „Dusel“ mit einem 110,50 Teiler, nahe an der Schnapszahl 111 liegend, eine Flasche hochwertigen Obstler sein Eigen zu nennen. 50 Euro mehr im Portmonee hatte Tatjana Mayr von der Sparte ASV-Fußball für einen sehr nahe geglückten Tiefschuss. Die Flasche Sekt konnte die langjährige Schriftführerin der Auer Schützen, Irene Marx, ganz gut gebrauchen. Marlies Zehetmair vom Trachtenverein „Immergrün“ erhielt 25 Euro als Sonderpreis.

Gefragt war ebenso der solidarische Zusammenhalt der Vereine und Vereinssparten mit Blick auf die Meistbeteiligungspreise.

Nach Angaben des Vorsitzenden vom ASV Au, Sepp Harraßer, sicherten sich die Kicker der Sparte Fußball mit 36 Teilnehmern den Rekord und damit bei einem der nach der Corona-Pandemie wieder stattfindenden Feste kühles Nass aus dem 50-Liter-Fass.

30 Liter Gerstengebräu darf sich die SG Wendelstein in geselliger Runde schmecken lassen, die heuer mit 29 Schützen nach Au kam. „15 Liter Bier seien schnell verdunstet“, meinte Marcel Stigloher, der für den Fischerverein Bad Feilnbach den Mannschaftspreis in Form eines Gutscheins in Empfang nahm. pes

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