650 Schüler bei Azubi-Messe der Justus-von-Liebig-Schule Heufeld

Mehr als 650 Schüler aus sieben Schulen und 50 Aussteller nahmen an der Azubi-Messe in Heufeld teil. Baumann

Ein neuer Rekord wurde bei der sechsten Azubi-Messe der Justus-von-Liebig-Schule Heufeld aufgestellt. 650 Schüler informierten sich bei 50 Ausbildungsbetriebe über circa 70 Berufe. Familienministerin Kerstin Schreyer und Landtagsabgeordneter Otto Lederer waren begeistert.

Bruckmühl/Heufeld – 650 Schüler aus sieben Schulen kamen gestern nach Heufeld. Neben der gastgebenden Justus-von Liebig-Mittelschule, den Mittelschulen Feldkirchen-Westerham und St. Georg Bad Aibling, der Fritz-Schäffer-Mittelschule Ostermünchen, der Realschule Bruckmühl und dem Dietrich-Bonhoeffer-Bildungscampus (DBBC) nahm erstmals auch die Wirtschaftsschule Alpenland an der Veranstaltung teil.

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Die Heufelder Rektorin Arabella Quiram hieß neben den Schülern und vielen Ehrengästen auch Kerstin Schreyer, die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, willkommen. Quiram hob nicht ohne Stolz hervor, dass an dieser Azubi-Messe mehr Schüler und Ausbildungsbetriebe als an anderen Schulen teilnehmen. „Die Berufsfindung ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die ihr in eurem Leben trefft“, rief Schirmherr und Landtagsabgeordneter Otto Lederer den Schülern zu und ergänzte: „Die Schule bereitet euch auf die spätere Arbeitswelt vor. Die Ausbildungsmesse versucht, euch diesen Schritt leichter zu machen.“

Die Ministerin wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass sich mehr Menschen in der Berufsausbildung befinden als im Studium. „Die duale Ausbildung ist ein Erfolgsmodell.“ Die Schulabgänger seien bei den Arbeitgebern heiß begehrt.

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Als Fachministerin für Soziales brach sie auch eine Lanze für die sozialen Berufe: „Man bekommt viel zurück, wenn man mit Menschen zu tun hat.“ Zudem erwähnte sie die guten Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Bereich. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit viel Elan und Power in die Ausbildung gehen“, erklärte sie abschließend.

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Während des Rundgangs nahmen sich Kerstin Schreyer und Otto Lederer viel Zeit für Gespräche mit Repräsentanten der ausbildenden Firmen und Organisationen. Zu ihnen zählten neben international agierenden Unternehmen wie Clariant, Gabor, Neenah Gessner, Salus und Spinner auch viele re-gionale mittelständische Firmen und Handwerksbetriebe verschiedener Branchen. Außerdem waren unter anderem Krankenkassen, Logistikunternehmen, Banken, staatliche Organisationen wie die Agentur für Arbeit, Polizei und Bundeswehr sowie Schulen und Gemeinden vertreten. Ein positives Fazit zog Schirmherr Otto Lederer: „Diese Azubi-Messe ist ein Erfolgsmodell. Sie ist ein Paradebeispiel für die Berufsorientierung, wie sie die Schule bieten kann.“

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