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Bilder-Zyklen von Veronika Seebass - Ausstellung im Novalishaus Bad Aibling eröffnet

Von der Schönheit der Vergänglichkeit

Veronika Seebass (links) im Gespräch mit Martina Kaden bei der Vernissage.  Foto  Gilg
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Veronika Seebass (links) im Gespräch mit Martina Kaden bei der Vernissage. Foto Gilg

Bad Aibling - Mit dem Liliengewächs Tulpe, das hierzulande im Frühjahr in vielen Gärten und unterschiedlichen Farben und Formen zu sehen ist, befasst sich die Kunstmalerin Veronika Seebass seit acht Jahren. Sie sieht bei dieser Blume die Schönheiten nicht nur, wenn sie in voller Blüte ist, sondern auch bei deren Vergänglichkeit.

Mit mehr als 30 teils großformatigen Kunstwerken kam die Künstlerin, die Kunstpädagogik und Kunsttherapie bei Professor Westendorp in Bremen studierte, nach Bad Aibling, um ihre Bilder im Novalishaus auszustellen. Die Vernissage eröffneten Elisabeth Neumayer (Harfe) und Hedwig Hanus (Cello) mit dem ostländischen Walzer. Sie erfreuten auch zwischendurch die Besucher mit ihrer feinen Musik. Die Leiterin des Novalishauses, Martina Kaden, freute sich über den Besuch der Künstlerin und das Interesse der Heimbewohner sowie einer Reihe kunstinteressierter Besucher. Darunter war auch die neue Vorsitzende des Aiblinger Kunstvereins Brigitte Bosshammer.

Kaden stellte die in München geborene, in Ecuador aufgewachsene und - nach längerer Zeit in Berlin - nun im Raum Rosenheim lebende Künstlerin vor. Sie ging kurz auf das Motto der Ausstellung "Die Schönheit des Vergänglichen" ein und stellte dabei die Frage: "Wie kann Vergängliches schön sein und wie kann man das malen?"

Wie man auf die Künstlerin aufmerksam wurde und sie mit einem Teil ihres Tulpen-Zyklus ins Novalishaus brachte, schilderte Hedwig Hanus. Sie sprach auch die langjährige, interessante Geschichte der Tulpen an, die ursprünglich aus der Türkei kommen und bereits im neunten Jahrhundert im Orient vorkamen, wie teuer einst eine Tulpenzwiebel war und wie sie über die Niederlande nach Deutschland kamen.

Ihre Leidenschaft und Freude am Malen der Tulpen in ihrer Vergänglichkeit war aus den Worten von Veronika Seebass zu spüren. Bei ihr landen verblühende Tulpen nicht auf dem Kompost. Sie beobachtet sie über Wochen und ist dabei von deren Veränderungen fasziniert, bei denen sie ungeheure Kraft verspürt. Die Künstlerin gab einen kleinen Einblick in ihre Maltechnik, die unter anderem viel Zeit in Anspruch nimmt, bis ihr selbst ihre Arbeit gefällt. Die Ausstellung ist bis 22. Juni täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. og

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