Schönau/Tuntenhausen: VdK-Ortsverband hat wieder einen Vorstand

Die neue Führungsriege des VdK-Ortsverbands: Zweiter Vorsitzender Josef Haager, der neue Kreisgeschäftsführer Dietrich Mehl, Vorsitzende Theresia Englhart, Kreisvorsitzende Marianne Keuschnig, Frauenbeauftragte Theresia Rauchenecker, Schriftführer Klaus Hengstberger und dritter Bürgermeister Martin Lurz (von links).
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Die neue Führungsriege des VdK-Ortsverbands: Zweiter Vorsitzender Josef Haager, der neue Kreisgeschäftsführer Dietrich Mehl, Vorsitzende Theresia Englhart, Kreisvorsitzende Marianne Keuschnig, Frauenbeauftragte Theresia Rauchenecker, Schriftführer Klaus Hengstberger und dritter Bürgermeister Martin Lurz (von links).

Die Zeiten der Vakanz sind vorbei: Theresia Englhart ist die neue Vorsitzende des VdK-Ortsverbands Schönau-Tuntenhausen. Und auch die anderen Vorstandsposten konnten in der Wahlversammlung nun wieder besetzt werden.

Schönau/Tuntenhausen – Einige Monate war der VdK-Ortsverband Schönau Tuntenhausen ohne Vorstandschaft. Eifrige Bemühungen im Hintergrund führten nun aber doch zu einem Erfolg und so konnten bei der Wahlversammlung in der Mehrzweckhalle Schönau alle Ämter wieder besetzt werden.

Mit einer Überraschung hatte, wie berichtet, die Jahresversammlung des VdK Schönau-Tuntenhausen im Frühjahr geendet. Bei der Neuwahl des Vorstands wollte kein Funktionsträger mehr kandidieren; neue Interessenten fanden sich nicht. So übernahm interimistisch der Kreisverband die Geschäfte. Im Hintergrund wurden aber fleißig Fäden gesponnen und so konnte bei der jetzigen Versammlung die Kreisvorsitzende Marianne Keuschnig im Eiltempo die Wahlen durchziehen.

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„Theresia Englhart stellt sich zur Wahl“, verkündete meinte Keuschnig erfreut. Englhart war im Frühjahr als Vorsitzende ebenso wie weitere Vorstandsmitglieder nicht mehr angetreten. Ehrenvorsitzender Ferdinand Edfelder schlug deshalb nun auch Josef Haager für das Amt des ersten Vorsitzenden vor und erinnerte an das „Theater“ bei der letzten ergebnislosen Wahl im Frühjahr, das ihm missfallen hatte. „Ich will mir das Ganze erst einmal anschauen“, lehnte Haager jedoch ab.

Vorsitzende Englhart für vier Jahre im Amt

So war der Weg wieder frei für Englhart als Vorsitzende, die das Amt nach ihren Worten eine Periode lang, sprich vier Jahre, übernehmen wird und einstimmig mit einer Enthaltung gewählt wurde. Ebenso einstimmig wurde Josef Haager aus Aubenhausen zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Neuer Schriftführer ist Klaus Hengstberger, den alle aus seiner jahrzehntelangen Tätigkeit bei der Feuerwehr kennen. Frauenbeauftragte wurde Theresia Rauchenecker und der dreiköpfige Beirat besteht aus Suanne Preisinger, Werner Maier und Michaela Bauer.

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Anschließend stellte sich der neue Kreisgeschäftsführer Dietrich Mehl vor. Er erinnerte an die aktuelle VdK-Kampagne „Rente“ und informierte darüber, dass der VdK im Juni in Bayern die Grenze von 700 000 Mitgliedern überschritten hat. „Darauf sind wir stolz. Das sind mehr Mitglieder als alle politischen Parteien zusammen haben.“

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Theresia Englhart bedauerte die Unstimmigkeiten im Frühjahr, meinte aber: „Legen wir das ab und schauen nach vorne.“ Sie dankte für die Bereitschaft der neuen Funktionsträger, in die Vorstandschaft einzutreten. „Diese Blutauffrischung tut uns gut“, meinte sie und versprach in den kommenden vier Jahren einen geeigneten Nachfolger zu suchen.

An der Weiterführung des Amtes wird sich ihren Worten nach nichts Grundlegendes ändern, allerdings hat sie vor, mehr Fachvorträge am Nachmittag anzubieten. Zudem wolle sie in die Schulen zu gehen und dort das Thema „VdK und Senioren“ platzieren. Am Ende erinnerte Englhart aber daran, dass Ehrenamt auch Spaß machen sollte.

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Michaela Bauer, für die ehrenamtliche Wohnberatung in der Gemeinde zuständig, umriss ihr Aufgabengebiet kurz und bündig: „Wenn Schicksalsschläge eintreten und sich das Leben ändert und dieses neu organisiert werden muss, dann kann ich Unterstützung geben.“

Wunsch nach besserer digitaler Ausstattung

Auch der dritte Bürgermeister Martin Lurz nutzte die Gelegenheit, der neu gewählten Vorstandschaft zu gratulieren. In Bezug auf das Ehrenamt meinte Lurz: „Ihr könnt euch glücklich schätzen, einen Mann wie Klaus Hengstberger gefunden zu haben, der jahrzehntelang bei der Feuerwehr das Ehrenamt ausübte.“

Bei der aufgeworfenen Bitte, die Mehrzweckhalle mit digitaler Technik auszustatten, verwies Lurz auf das benachbarte Sportheim und die Feuerwehrhäuser in der Gemeinde. ws

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