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TRACHTLER GEHEN ONLINE

Schönauer Trachtenverein Eichenlaub plant kleine Feier zum 100. Bestehen

Zur virtuellen Frühjahrsversammlung des Trachtenvereins Eichenlaub Schönau trafen sich 80 Mitglieder.
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Zur virtuellen Frühjahrsversammlung des Trachtenvereins Eichenlaub Schönau trafen sich 80 Mitglieder.

Gut 80 Teilnehmer loggten sich kürzlich in die virtuelle Frühjahrsversammlung des Trachtenvereins Eichenlaub Schönau ein. Das Format fand nicht nur bei jungen Leuten Zuspruch, vielmehr waren auch ältere Mitglieder mit Freuden anwesend und genossen nebenbei Kaffee und Kuchen in der heimischen Stube.

Tuntenhausen – Vereinsvorsitzender Florian Bonnetsmüller rief die Versammlung in dieser Form ein, da nach zwei ausgefallenen Versammlungen im vergangenen Jahr ein Treffen dringend nötig war. Nicht nur wegen der überfälligen Berichte, sondern auch um mal wieder zusammenzukommen, auch wenn es „nur“ online ist.

Nach der Begrüßung folgten die ausführlichen Berichte der Schriftführerin Sabine Eder, der Kassenbericht von Kassier Hans Grasser und von den verschiedenen Sachbereichen. „Dafür dass nichts los war, war doch eine ganze Menge los“, betonte Erster Vorplattler Thomas Gaar.

Auch in der Corona-Pandemie aktiv

Der Vereinsausschuss und die anwesenden Mitglieder freuten sich sichtlich über die große Aktivität des Vereins auch während der Corona-Pandemie. So wurden die Proben bei den Aktiven, der Jugend und der Musi im vergangenen Jahr aufgenommen, sobald dies möglich war. Es wurde eine Zwergerlgruppe gegründet, die regen Zulauf fand, es wurden Plattler auf Video aufgezeichnet und den Aktiven für die Proben zu Hause zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Artikel und Nachrichten finden Sie in unserem Dossier zur Corona-Pandemie

Die Musi gratulierte einem Mitglied via zusammengeschnittenem Geburtstagsstandl per Video. Es fand im Oktober ein Standkonzert in der Schönauer Dorfmitte statt. Das Adventssingen fand zwar unter veränderten Bedingungen, aber immerhin statt.

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Auch die Tracht kam nicht zu kurz: So trafen sich etliche Frauen zu einem Dirndlnähkurs. Auch der Nikolaus versendete Grüße. Zu Fasching gab es diverse Onlineaktionen – und noch vieles mehr. Dieses in der gegebenen Zeit sehr rege und kreative Vereinsleben erwähnte auch Vorsitzender Florian Bonnetsmüller lobend in seinem Bericht und dankte allen dafür.

Aus der Situation das Beste machen“

Er betonte außerdem, dass – sobald man wieder „darf“ – viel Arbeit, Kreativität und Fleiß gefordert sein werden, um alles wieder zum Leben zu erwecken. Solange gelte es, das Beste aus der Situation zu machen. Seinen Bericht schloss er mit dem Aufruf: „Unsere Tracht tragen, dahoam [singen und [musizieren und damit unsere Gesinnung leben.“

Mit sichtlicher Freude nehmen Bernhard und Erna Stadler aus Antersberg an der Onlineversammlung teil.

Auch auf die aktuellen Planungen zum 100-jährigen Gründungsfest in diesem Jahr wurde eingegangen. Dass dieses nicht im ursprünglich geplanten großen Rahmen stattfinden kann, wurde den Mitgliedern bereits vor einiger Zeit mitgeteilt.

Planungen für kleines Fest laufen

Der Festausschuss hat das Fest aber nicht gänzlich abgesagt und plant aktuell noch mit verschiedenen Veranstaltungen. Es soll auf jeden Fall ein Gottesdienst stattfinden sowie nach Möglichkeit eine Veranstaltung am Festsamstag, damit die verschiedenen Gruppierungen des Vereins ihr Können zeigen dürfen.

Außerdem ist eine Vereinschronik am Entstehen und eine Ausstellung im Alten Schulhaus geplant. Auch diverse andere Veranstaltungen sollen gegebenenfalls kurzfristig anberaumt werden, je nachdem wie sich das Infektionsgeschehen und damit die Regeln entwickeln. Es lohnt sich also, immer mal wieder ein Blick auf die Webseite des Vereins. (re)

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