Die Schönauer Musi spielt endlich wieder

Das Wetter war gnädig mit den Schönauer Musikanten: Da im Probenraum nicht genug Platz für alle Musiker gewesen wäre, spielte die Schönauer Musi ihre erste Probe im Freien – natürlich unter Einhaltung aller relevanten Sicherheitsvorschriften.
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Das Wetter war gnädig mit den Schönauer Musikanten: Da im Probenraum nicht genug Platz für alle Musiker gewesen wäre, spielte die Schönauer Musi ihre erste Probe im Freien – natürlich unter Einhaltung aller relevanten Sicherheitsvorschriften.

Schönau. – Endlich war es wieder soweit: Am vergangenen Freitag durften sich die Musiker der Schönauer Musi, nach mehr als 15 Wochen, zu einer gemeinsamen Probe treffen.

Schon seit einiger Zeit bemühte sich der Dirigent, Sven Jungermann, um eine Benutzungsgenehmigung bei der Gemeinde. Er erarbeitete ein umfassendes Hygienekonzept für die Proben und den Musikunterricht im „Alten Schulhaus“. Es mussten viele Vorgaben berücksichtigt werden: Beispielsweise muss unter den Bläsern ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden, das Kondensat bei den Blasinstrumenten darf nicht ausgeblasen, sondern muss in Einweghandtüchern aufgefangen werden und die Desinfektion aller Gegenstände im Proberaum muss gewährleistet sein.

Nachdem alle diese Besonderheiten berücksichtigt wurden, gab es endlich grünes Licht von der Gemeinde: Es konnte eine Probe „im Freien“ angesetzt werden. Da im Probenraum nur mit elf Musikern gespielt werden darf, bot sich der Parkplatz vor dem „Alten Schulhaus“ als perfekte Lösung an. Zum Glück war das wechselhafte Wetter gnädig und bescherte den Musikanten einen trockenen Abend.

Die große Freude am Musizieren war allen ins Gesicht geschrieben. Voller Tatendrang wurden einige Märsche und Walzer geprobt, natürlich mussten auch organisatorische Dinge besprochen werden. Am Ende der Probe waren alle glücklich, endlich mal wieder gemeinsam musiziert zu haben. Der Dirigent, Sven Jungermann, konnte den neuen Vorschriften sogar etwas Positives abgewinnen. Mit einem Zwinkern sagte er: „Durch den großen Abstand zwischen den Musikern können sie während der Probe weniger ratschen.“ Insgesamt war er überaus zufrieden mit seinen Musikern und wird nun wieder regelmäßig proben. Nächste Woche dürfen dann auch die „Jungen Schönauer“ zur Probe kommen.

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