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Wie Tradition gelebt wird

Schlossbrauerei Maxlrain lädt zum Hopfazupfafest ein: Für fleißige Helfer gibt‘s ein „Hopfen-Mahl“

Der Obst- und Gartenbauverein sowie die Landfrauen Beyharting banden Hopfen-Kränze, die bei den Besuchern sehr gefragt waren.
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Der Obst- und Gartenbauverein sowie die Landfrauen Beyharting banden Hopfen-Kränze, die bei den Besuchern sehr gefragt waren.

Zum Hopfazupfafest lud am Sonntag, 28. August, die Schlossbrauerei Maxlrain ein. Trotz des verregneten Tags war das Interesse an Traditionspflege – umrahmt von bayerischer Musik und deftigen Schmakerln – groß.

Von Uwe Hecht

Maxlrain – Mit dem von Pfarrer Richard Basta zelebrierten sowie von den Willinger Bläsern und der Chorgemeinschaft Willing-Berbling musikalisch umrahmten Erntedank-Gottesdienst begann am Sonntag das Hopfazupfa-Fest in Maxlrain (links).

Pfarrer Richard Basta (links) zelebrierte den Erntedank-Gottesdienst.

Dr. Erich Prinz von Lobkowicz und dessen Nachfolger in der Geschäftsführung der Schlossbrauerei, Sohn Peter Prinz von Lobkowicz, begrüßten dazu eine Reihe prominenter Persönlichkeiten aus der Umgebung. Sie luden im Anschluss zum Frühschoppen mit der „Schlossgold-Musi“ ein. Später übernahmen dann die Willinger das musikalische Regiment.

+++ Weitere Berichte aus dem Mangfalltal finden Sie hier +++

Paul und Angelika Kaindl aus der Holledau zeigten, wie mühsam die Arbeit in früheren Zeiten war und wie richtig gezupft wird, damit die Dolden möglichst sauber in die „Hopfakirm“ kommen (Mitte). Dann traten jene in Aktion, die es den Profis gleichtun wollten, und so wurde der „Metzen“ des Öfteren bis an den Rand gefüllt. Als Lohn erhielten die „Zupfer“ das traditionelle „Hopfen-Mahl“ sowie „flüssige Nahrung“ aus Maxlrain.

Paul und Angelika Kaindl aus der Holledau zeigten, wie mühsam die Arbeit in früheren Zeiten war und wie richtig gezupft wird.

Der Obst- und Gartenbauverein sowie die Landfrauen Beyharting, die auch für die Erntekrone am Feldaltar verantwortlich waren, hatten – teilweise mit männlicher Unterstützung – bereits in den Tagen zuvor fleißig Hopfen-Kränze gebunden, welche sie an Ort und Stelle verkauften (rechts). Am Nachmittag sollte dann trotz des schlechten Wetters das „Promi-Zupfen“ stattfinden. „Boaritango“ spielte zum heiteren Festausklang auf.

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