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Schlitzwand wird eingezogen

Die Pfahlköpfe der Bohrpfähle am Überlaufbauwerk aus dem Hauptbecken in das Unterwasserbecken des Leitzach-Kraftwerkes werden abgebrochen.
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Die Pfahlköpfe der Bohrpfähle am Überlaufbauwerk aus dem Hauptbecken in das Unterwasserbecken des Leitzach-Kraftwerkes werden abgebrochen.
  • VonManfred Merk
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Feldkirchen-Westerham – Beim Bau des neuen Hochwasserrückhaltebeckens (HWRB) geht es ohne lange Unterbrechung weiter.

Wer aus Feldolling in Richtung Vagen fährt, wird mit der Umleitungsstraße ein paar Meter vom Absperrdamm vorbeigelenkt. Der mit der weiteren Schüttung des Absperrdammes in Richtung Süden einhergehende Schwerlastverkehr kann deshalb im Baustellenbereich ohne Gefahr die Auffüllstellen anfahren (wir berichteten).

Mit dem Einbau einer Schlitzwand im nördlichen Teil des Absperrdammes ist in diesen Tagen begonnen worden. „Unter dieser Schlitzwand muss man sich eine 80 Zentimeter breite Dichtwand aus Beton vorstellen“, informierte dazu Baustellenleiter Alfons Bogner vom Wasserwirtschatsamt Rosenheim. Der technische und auch umweltschonende Hintergrund dieser Dichtwand ist, dass der Damm und der Untergrund abgedichtet sind. Anders gesagt: Es soll verhindert werden, dass aus einem möglicherweise vollgelaufenen Hochwasser-Rückhaltebecken das Wasser in das Becken des Leitzach-Kraftwerks entweichen kann. Im Bereich, in dem diese Dichtwand eingezogen wird, soll das verhindert werden. Er ist etwa 230 Meter lang und stellenweise bis zu 32 Meter tief.

Bogner dazu: „Aus statischen Gründen werden die oberen zehn Meter mit Stahlkörben bewehrt“. Auch der Materialaufwand ist beträchtlich, 6000 Tonnen Beton und 25 Tonnen Stahl werden eingebaut. „Diese Arbeiten sollen bis Mitte Oktober beendet sein“, hofft der Baustellenleiter. Parallel zu diesen Arbeiten läuft das Aufschütten des Absperrdammes weiter.

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