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Gebirgsschützenkompanie Aibling

Salutschüsse zu Ehren der verstorbenen Kameraden in Bad Aibling

Der Marsch zur Pfarrkirche führte die Gebirgsschützenkompanie unter dem Kommando von Leutnant Uwe Hecht über den Marienplatz. Foto: Baumann
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Der Marsch zur Pfarrkirche führte die Gebirgsschützenkompanie unter dem Kommando von Leutnant Uwe Hecht über den Marienplatz.
  • VonJohann Baumann
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Gottesdienst, Sebastiani-Brezen und Salut: Nach einem Jahr coronabedingter Pause fand am Sonntag der Jahrtag bei den Bad Aiblinger Gebirgsschützen statt.

Bad Aibling – Pandemiebedingt konnte die 1980 wiedergegründete Gebirgsschützenkompanie Aibling 2021 nicht ihren Jahrtag zu Ehren des Hl. Sebastian, ihres Patrons, begehen. Heuer war das aber wieder möglich: Den Auftakt bildete der Marsch der gut 20 blauen Monturträger unter dem Kommando von Leutnant Uwe Hecht vom „Haus des Gastes“ durch die Kirchzeile zur Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Angeführt wurde die Marschordnung von der „Willinger Musi“ unter der Leitung von Andreas Mayer.

„Traurig und beschämend“

Eingangs des von Stadtpfarrer Georg Neumaier zelebrierten Gedenkgottesdienstes ging er kurz auf die derzeitigen klerikalen Geschehnisse ein. „Was sich in der katholischen Kirche abspielt, ist traurig und beschämend“, bekannte er und führte weiter aus: „Die Kirche ist an einem Tiefpunkt angelangt.“ An die Gläubigen appellierte er: „Wir müssen einen gemeinsamen Weg daraus finden.“

Sebastiani-Brezen gesegnet

Am Ende des von der „Willinger Musi“ mit der „Schubert-Messe“ umrahmten Gottesdienstes segnete der Pfarrer traditionell die Sebastiani-Brezen. Oberleutnant Hermann Bogner übergab sie anschließend auch an den Pfarrer, an Kathi Ortner, sie ist die Witwe des vor Kurzem verstorbenen Gebirgsschützen-Hauptmanns Manfred Ortner, an Bürgermeister Stephan Schlier, Altbürgermeister Felix Schwaller und an die Hauptleute der befreundeten Kompanien aus Raubling und Rosenheim, Wilhelm Schmidt und Willi Berger.

„Gebt Feuer“ lautete das Schießkommando von Oberleutnant Hermann Bogner (vorne links).

Uwe Hecht hatte Leitung innen

„Das Sebastiani-Patrozinium ist der Anfang und das Ende des Schützenjahres“, betonte Uwe Hecht. Er bedankte sich bei allen Schützen für ihren Einsatz und bei der Hauptmannschaft, die ihm die Leitung des Jahrtags übertragen hatten. „Das hat mich stolz gemacht“, bekannte er. Nach dem Schweigemarsch zur Gebirgsschützen-Kapelle am Fuße des Totenbergs spielte die „Willinger Musi“ dort zunächst einen Choral. Uwe Hecht gedachte danach der Gefallenen des Volksaufstands von 1705 sowie der 2021 und 2022 verstorbenen Kompaniemitglieder Schütze Anton Heilmeier, Gründer Werner Krämer, Schütze Gerhard Poleske, Hauptmann Manfred Ortner und Schütze Otto Riedl sen. Nach deren Namensnennung erklang jeweils ein Glockenschlag.

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Pfarrer Georg Neumaier sprach gemeinsam mit den Anwesenden das „Vater unser“ und für die Verstorbenen wurde ein Kranz niedergelegt, begleitet von der Melodie „Ich hatt‘ einen Kameraden“. Zum Ende des Totgedenkens wurden drei Salutschüsse abgefeuert – zu Ehren der Gottesmutter Maria als Patrona Bavariae, des Hl. Sebastian als Patron der Schützen sowie der Gefallenen von 1705 und der verstorbenen Schützenkameraden. Unter dem Kommando von Hermann Bogner hieß es vor jedem Schuss „Fertig“, „spannt Hahn“, „hoch an“ und „gebt Feuer!“. Abgeschlossen wurde der Jahrtag mit der Bayernhymne und dem Rückmarsch.

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