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Gesetzliche Regeln

Einhaltung von Ruhezeiten: Welche Regeln für Rasenmäher und Co. in Bruckmühl gelten

Rasenmäher bei der Arbeit
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Rasenmäher bei der Arbeit (Symbolbild)
  • Kathrin Gerlach
    vonKathrin Gerlach
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Wer an Christi Himmelfahrt in seinem Garten werkeln will, sollte nicht vergessen, dass lärmende Arbeiten an Feiertagen verboten sind. Darauf weist die Verwaltung der Marktgemeinde Bruckmühl aus aktuellem Anlass hin.

Bruckmühl – Seitdem die Gartensaison begonnen hat, gehen wieder vermehrt Beschwerden von Bürgern ein, weil es in der Nachbarschaft zu laut ist. Zwar hat die Marktgemeinde keine eigene Lärmschutzverordnung. Dafür gelten aber andere Regeln.

So sieht das Gesetz über Sonn- und Feiertage vor, dass an Sonn- und Feiertagen „öffentlich bemerkbare Arbeiten, die eine Feiertagsruhe beeinträchtigen“, verboten sind. Zudem gilt von 22 bis 7 Uhr eine Nachtruhe.

In reinen Wohngebieten und auf dem Gelände von Krankenhäusern und Pflegeanstalten gelten nach der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes zusätzliche Betriebsverbote für bestimmte Geräte und Maschinen. So dürfen Rasenmäher, Heckenscheren, Motorkettensägen oder Rasentrimmer, Beton- und Mörtelmischer Hochdruckwasserstrahlmaschinen, Motorhacken, Kreissägen und Bohrgeräte werktags von 20 bis 7 Uhr nicht betrieben werden.

Besonders laute Gartengeräte wie Grastrimmer oder Graskantenschneider mit Verbrennungsmotor, Freischneider sowie Laubbläser und Laubsammler dürfen in der Zeit 13 bis 15 Uhr sowie von 17 bis 9 Uhr nicht betrieben werden. Ausnahmen von diesen Ruhezeiten gibt es nur für Geräte mit dem Umweltzeichen der EU, da diese als lärmarm eingestuft sind.

Auch wenn es in Deutschland keine gesetzlich verankerte Mittagsruhe gibt, bittet die Verwaltung um gegenseitige Rücksichtnahme und regt an, von 13 bis 15 Uhr auf den Betrieb lärmender Geräte zu verzichten. In Wohngebieten ist das nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz sowieso vorgeschrieben. Vermieter können das außerdem in ihrer Hausordnung verankern.

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