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LESERFORUM

Rückwärtsdenker

Leserbrief zu den Berichten über die Garagen am Tannenhof in Bad Feilnbach und die geplatzte Kematener Geburtstagsparty im Lokalteil:

„Armes Bad Feilnbach! Nun bist du endlich aus deinem langen Dornröschen- schlaf erwacht und wirst schön und modern, da wollen Rückwärtsdenker und Egoisten wieder alles ausbremsen! Der Garagenhof am neuen Tannenhof-Gelände ist vermutlich ein Überbleibsel aus den 70er-Jahren und alles andere als ein Schmuckstück. Besonders die angrenzende „Krempel-Behausung“ sucht ihresgleichen. Und so etwas soll in unmittelbarer Nähe zum Ortskern bleiben? Was erhoffen sich die Eigentümer davon? Es wird Kritik und Spott geben, denn Stellplätze in der neuen Tiefgarage bieten doch wesentlich größere Vorteile. Dafür werden dann aber Grünanlagen verdrängt. Bravo! Garagen sind wohl besser für das Klima und das Ortsbild. Dieses Ortsbild wurde ja bereits erfolgreich durch die Verhinderung des Ausbaus verschiedener Ortsstraßen weiterhin verschlechtert. Aber genau diese Mitbürger erwarten, dass Feilnbach „Bad“ bleibt. Dafür braucht es schon etwas mehr Solidarität und die Bereitschaft, sich selbst einzubringen, auch in finanziellen Fragen, denn Eigentum verpflichtet. Von Solidarität konnte bei der Party in Kematen wohl auch keine Rede sein! Ein angesehener Gastwirt sollte seiner Tochter doch klarmachen können, dass Feiern in dieser Pandemie grundfalsch sind und eine solche Handlungsweise nicht noch decken. Wir alle müssen verzichten um der Gesundheit willen, da sind einzelne Wünsche völlig unwichtig. Wenn Gemeinderat Peter Menhofer dann meint, die Regeln für unser aller Gesundheit mit der Diktatur in der DDR vergleichen zu müssen, ist das der Beweis dafür, dass er nicht weiß, wovon er spricht! Wir sollten froh und dankbar sein, dass wir in den jetzigen Verhältnissen noch so gut leben können und mehr füreinander da sein, statt ewig zu nörgeln.“

Sibylle Reincke

Bad Feilnbach

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