LESERFORUM

Rücksicht der Radfahrer

Leserbrief zu „Setzt Bruckmühl Leinenzwang für große Hunde durch?“ im Lokalteil:

Sehr schade, dass eine solche Verordnung im Gespräch ist. Es soll also für große Hunde eine Anleinpflicht im Gemeindebereich und auf öffentlichen Plätzen und Verkehrswegen geben. Hier dürften die meisten Hunde ja sowieso angeleint sein, allein schon der Gefahr des Straßenverkehrs wegen. Diese Verordnung soll nicht am Mangfalldamm gelten, was sehr zu begrüßen ist. Dazu wäre zu sagen, dass hier die Rücksichtnahme aller Benutzer gelten sollte, also auch die der Radfahrer! Viele Hundebesitzer gehen sowieso schon im unteren Bereich, wo ein Trampelpfad vorhanden ist, um Begegnungen mit Radfahrern aus dem Weg zu gehen. Es ist gar keine Frage, dass man seinen Hund zu sich ruft, wenn ein Radfahrer kommt, vorausgesetzt man hat dazu die Gelegenheit. Oft genug rauschen diese mit unverminderter Geschwindigkeit von bis zu 20 Kilometern pro Stunde an einem vorbei (E-Bike macht’s möglich), ohne zu klingeln. Eine Klingel ist für ein verkehrssicheres Fahrrad nicht mehr vorgeschrieben, aber es gibt immer noch die Möglichkeit, in gebührendem Abstand „Vorsicht“ oder „Radfahrer kommt“ zu rufen, damit man seinen Hund auch zu sich holen kann, egal wie groß er ist. Rücksicht bedeutet halt auch, mal zu bremsen oder langsamer zu fahren, egal ob für Kinder, alte Leute oder eben auch Hunde. Natürlich gibt’s auch hier uneinsichtige Besitzer, aber wegen dieser Minderheit muss man doch nicht noch mehr Verordnungen und Vorschriften erlassen. Gibt sowieso schon genug!

Karin Kieffer

Bruckmühl

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