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1,7 Millionen Euro werden investiert

Rosenheimer Kreisausschuss gibt grünes Licht für neuen Wertstoffhof in Feldkirchen-Westerham

Bekommen bald eine größere Wirkungsstätte: Die Wertstoffhof-Mitarbeiter Andreas Kutzke (links) und Ernst Ostermeier.
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Bekommen bald eine größere Wirkungsstätte: Die Wertstoffhof-Mitarbeiter Andreas Kutzke (links) und Ernst Ostermeier.
  • Norbert Kotter
    VonNorbert Kotter
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Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham kann den Werststoffhof verlegen und auf dem bestehenden Standort ihren Bauhof erweitern. Der Rosenheimer Kreisausschuss bewilligte in seiner jüngsten Sitzung 1,7 Millionen Euro für den Neubau eines Recyclinghofes.

Feldkirchen-Westerham/Rosenheim – Eine kurze Diskussion, und dann gingen die Hände aller Gremiumsmitglieder bei der Sitzung im Rosenheimer Landratsamt nach oben. Mit dem einstimmigen Beschluss unterstrich der Kreisausschuss auch sein Einverständnis mit der Aufgabenteilung bei der Umsetzung der Maßnahme und der Finanzierungsbeteiligung der Gemeinde. Sie ist Bauherrin, der Landkreis trägt die Kosten mit Ausnahme jener rund 400 000 Euro, die nach ersten Schätzungen für die Errichtung der Zu- und Abfahrt zu der Anlage erforderlich sind.

Landrat Otto Lederer (CSU) hatte im Gremium für diese Vorgehensweise geworben und neben der geplanten Bauhof-Erweiterung eine Reihe von Gründen hierfür aufgezeigt. So sei der im Jahr 2006 errichtete Wertstoffhof mittlerweile zu klein, die für die Abgabe von Grüngut vorgesehenen Flächen reichten oft nicht aus. Außerdem führe die Zufahrt durch ein Wohngebiet. Auf der knapp 500 Meter langen, nur fünfeinhalb Meter breiten Straße komme es während der Öffnungszeiten regelmäßig zu Rückstaus. Dadurch würden Radfahrer gefährdet. Außerdem lägen Beschwerden von Anwohnern und einigen Landwirten vor.

Georg Kirchhuber, der im Landratsamt für Abfallwirtschaft zuständige Sachbearbeiter, hatte im Ausschuss unter anderem darauf hingewiesen, dass am neuen Standort die An- und Abfahrt getrennt werden könnten. Außerdem werde es auf dem circa 4000 Quadratmetzer großen Grundstück künftig leichter, die Sicherheitsanforderungen für die Lagerung von Problemabfällen – beispielsweise Elektroaltgeräte, Säuren oder Akkus – zu erfüllen. Auch eine Ausweitung der Öffnungszeiten wäre problemlos möglich.

CSU-Fraktionssprecher Felix Schwaller sprach von einer „sehr bürgerfreundlichen Lösung“ und signalisierte die Zustimmung seiner Fraktion. Sepp Lausch, Fraktionssprecher der Freien Wähler, hakte nach, ob der Landkreis für den alten Wertstoffhof, der 2006 von ihm konzipiert worden sei, eine Ablöse erhalte. Dem ist so, dennoch dämpfte Georg Kirchhuber zu hohe Erwartungen. „Das wird ein eher geringer Betrag sein.“

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