Riesenfeuerwerk begeistert: Bad Aiblings Himmel leuchtet

Bunte Farben und zauberhafte Kreationen belebten gute zehn Minuten den Himmel über Bad Aibling. Baumann

Bürger blicken in den Himmel: Stadt und Kur- und Touristinformation haben „Together on fire“ veranstaltet und sich damit bei der Bevölkerung für die Unterstützung in der Corona-Krise bedankt. Mit diesem Feuerwerk soll auch ein positives Zeichen für den Neustart gesetzt werden.

Von Johann Baumann

Bad Aibling – Kurdirektor Thomas Jahn war begeistert: „Es war ein rundum gelungener Abend. Das Feuerwerk war ein unglaublicher Höhepunkt mit vielen überraschenden neuen Effekten.“ „Feuerabend“ hieß es am Sonntag, 12. Juli, um 22. 30 Uhr über den Dächern der Kurstadt. Unter dem Motto „Together on fire“ wollte sich die Stadt Bad Aibling mit der Kur- und Touristinformation bei der Bevölkerung für die Unterstützung in der Corona- Krise bedanken und ein positives Zeichen für den Neustart setzen.

Pyrotechniker schon bei Tina Turner dabei

Dazu wurde den Aiblinger Bürgern und den Gästen ein spektakuläres, zehneinhalb-minütiges Riesenfeuerwerk geboten. Auf knapp 200 Meter Höhe erstrahlte der Himmel in bunten Farben und zauberhaften Kreationen. Das „Höhenfeuerwerk“ bestand aus rund 600 sogenannten „Feuerwerksbomben“ von Kaliber 100 und 120, die vom Böblinger Spezialunternehmen „Innnovative Pyrotechnik“ abgefeuert wurden. Die Pyro-Firma hat unter anderem schon Auftritte von „AC/DC“, den „Rolling Stones“ und Tina Turner befeuert.

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Für den Aufbau der „Raketen-Batterie“ nahe der Tennisanlage im Kurpark benötigte das Team um Firmenchef Joachim Berner rund acht Stunden. Begleitet war das eindrucksvolle Himmelsspektakel von den Musiktiteln „Without you“ (Avicii), „Perfect“ (Ed Sheran), „Turn me loose“ (Loverboy) und „Thunderstruck“ (AC/DC). Über Radio Charivari sowie in der Direktübertragung des Fernsehsenders RFO konnte man die Musik synchron miterleben.

Ein Zeichen des Aufbruchs

„Das Feuerwerksprogramm folgt in seiner Größe, Intensität und Formen der Musik“, erläuterte Joachim Berner gegenüber den OVB-Heimatzeitungen und ergänzte: „Die Choreographie für das Feuerwerk ist so gestaltet, dass der Zuschauer die Effekte für sich selbst interpretieren kann, aber trotzdem den Zusammenhang zur Musik erkennen kann.“

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Viele Menschen verfolgten das „überirdische Geschehen“ beispielsweise auf dem Marienplatz oder in den Außenbereichen der angrenzenden Lokale und waren begeistert. Die Gastronomiebetriebe stimmten an diesem Abend ihre Gäste kulinarisch auf das Feuerwerks-Erlebnis mit „feurigen“ Angeboten und Gerichten ein.

Zum Beispiel gestalteten die „Hofer Stub‘n“ die Speisekarte als kulinarisches Feuerwerk von Aromen und Gewürzen. Das „Antons“ lud zur kubanisch-karibischen Nacht. Im Brunnenhof des Kurhauses genossen die Gäste einen entspannten Abend mit Cocktails, kubanisch-karibischen Klängen und einer Auswahl an landestypischen Speisen. Der „Sebastiani Bräu“ und die „Genussart“ boten Sonderkonditionen und auch im „Steffens“ gab es spezielle Angebote.

Kurdirektor Jahn: „Wir hoffen sehr, dass wir mit diesem Abend und dem Feuerwerk ein Zeichen des Aufbruchs und des Dankes für die letzten Wochen und Monate erzeugen konnten. Was wir damit zeigen konnten ist, dass man auch in dieser Zeit, mit vielen Auflagen und Hindernissen, gemeinsam feiern und Spaß haben kann. Und das ist wichtig – für alle Menschen.“

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