Auf Reisen mit der Musi

Um den Nachwuchs müssen sich die Bruckmühler Musiker keine Sorgen machen. Das wurde beim Herbstkonzert deutlich.
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Um den Nachwuchs müssen sich die Bruckmühler Musiker keine Sorgen machen. Das wurde beim Herbstkonzert deutlich.

Beim Herbstkonzert der Blaskapelle Bruckmühl ist es üblich, dass die Veranstaltung von der Jugendblaskapelle eröffnet wird. Was dabei heuer geboten wurde, hat nicht nur die Eltern und Großeltern der jungen Musiker erfreut. Der Auftritt erntete viel Beifall.

Bruckmühl - Lobesworte hat sich auch Dr. Martin Uhl verdient, der einen guten Draht zu den Jugendlichen hat und von ihnen und deren Eltern geschätzt wird. "Den loss'n wir nimmer aus", so die Vorsitzende des Vereins Monika Huber.

Die Jugendlichen erfreuten ihre Zuhörer mit einem Mango, Let's Dance und dem bekannten Stück vom Haberstroh, bei dem Georg Kellerer (10) das Lied vom "Voda sang, der sei Häusl in Woid außi baut hod". War der Beifall schon dafür groß, so war er stürmisch und lange anhaltend, als der Georg mit seiner Schwester Maria (8) gemeinsam ihren Soloauftritt hatten und dabei mit ihrem Gesang die Frage stellten "Ja wos gibt's denn heit auf d'Nacht?" Georg am Akkordeon und Maria mit ihrer Klarinette - einige Besucher hob es dabei von den Hockern und sie spendeten stehend Applaus.

Für ihr musikalisches Können wurden von der Jugendkapelle Marlene Binder (Querflöte) und Maria Heidenthaler Klarinette) geehrt. Sie stellen sich den Preisrichtern des Bezirksmusikverbandes Inn-Chiemgau und schnitten mit einem guten Ergebnis ab. Die Urkunden überreichte der Bezirksvorsitzende Leonhard Eisner.

Das Herbstkonzert der Blaskapelle Bruckmühl war dann eine musikalische Reise, an der viele Gäste in der Turnhalle der Realschule teilnahmen. Neben dem Neujahrskonzert der Blaskapelle ist auch deren Herbstkonzert eine der best besuchten Veranstaltungen in der Marktgemeinde.

"Letztes Jahr hat es genau am gleichen Tag geschneit", so die Vorsitzende der Blaskapelle Monika Huber bei der Begrüßung. Heuer war es so warm, dass einige Männer in der kurzen Lederhose kamen. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich auch die Bürgermeister Franz Heinritzi und Richard Richter, einige Gemeinderäte, vom Bezirksmusikverband Chiemgau Bezirksvorsitzender Leonhard Eisner, Ehrenvorsitzender Bernhard Lohse, Ehrenmitglied Edmund Neumaier und einige Gäste aus der Partnerstadt Bruck an der Leitha. Dr. Uhl ging auf das Programm ein, bei dem Stücke wie der beliebte Radetzkymarsch, Walzer von Strauß und Märsche von Fucik nicht fehlten.

Die Reise startete mit dem "Aeronauten Marsch" von Franz Posch. An die Nachkriegszeit erinnerte der Rock 'n' Roll "Reet Petite", der von Berry Gordy junior und Tyran Carlo komponiert wurde. Sein musikalisches Können bot Bartholomäus Grabichler als Solist mit seiner Klarinette bei dem Musikstück "Der Karneval von Venedig". Kubanische Klänge vermittelte der Mambo "Perez Prado" von dem gleichnamigen Komponisten. In die Pause ging es mit Musical "Tanz der Vampire von Jim Steinman.

Nach der Pause ging es mit dem Samba "Holiday in Rio" auf den südamerikanischen Kontinent, wo derzeit Frühling ist. Als Solistinnen erfreuten Martina Riedl und Katharina Huber bei dem Musikstücke "Celtic Flutes" die Zuhörer. Mit dem Musikstück "Lord of the Dance" wurde musikalisch Irland angeflogen.

Zurück ging es über den Atlantik mit dem Samba "Brasil" in südliche Gefilde. Mit den Tango "Hernando's Hideaway" und "She's Madonna" endete das Konzert, das mal anders war und trotzdem gut gefallen hat, was der lange anhaltende Applaus zeigte.

Zur Freude und Ehre wurde für die "Heidenthaler Oma" der Hochzeitwalzer gespielt und zum Abschluss, wie es die Tradition will, der Marsch "Der Müller zur Bruck" von Dr. Michael Stacheder. og

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