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Wetterkapriolen führen zu Ernteausfällen

Heißer, trockener Sommer: Reicht die Obsternte für den Bad Feilnbacher Apfelmarkt?

Wie hier in Wiechs holen die Obstbauern aus der Gemeinde Bad Feilnbach ihre naturbelassenen Äpfel in sorgsamer Handarbeit von den Bäumen.
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Wie hier in Wiechs holen die Obstbauern aus der Gemeinde Bad Feilnbach ihre naturbelassenen Äpfel in sorgsamer Handarbeit von den Bäumen.
  • VonPeter Strim
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Im vergangenen Jahr hatten Wetterkapriolen die Obst- und insbesondere die Apfelernte im wahrsten Sinne des Wortes „verhagelt“. Heuer war es der viel zu heiße und zu trockene Sommer, der den Obstbauern der Gemeinde Bad Feilnbach hinsichtlich der zu erwartenden Erntemenge große Sorgen bereitet.

Bad Feilnbach – Einen Ausblick auf Ernte und den bevorstehenden Bad Feilnbacher Apfelmarkt vom 7. bis 9. Oktober gaben jetzt Gerti Seebacher und Sepp Millauer, die Vorsitzenden der Obst- und Gartenbauvereine (OGV) Feilnbach-Wiechs-Litzldorf und Au-Dettendorf.

Keine Zwetschgen und keine Wallnüsse

Zwetschgen gibt es in diesem Jahr in beiden Vereinsgebieten keine, obwohl die Bäume sich im Frühjahr in herrliche Blütenpracht kleideten. Dann aber kam ein Wetterumschwung mit Kälte und Regen, der für eine Unterbrechung des Bienenflugs sorgte. Ebenso zeichnet sich ein Ernteausfall bei Walnüssen ab.

Einbußen müssen die Obstbauern auch bei den Äpfeln hinnehmen. Bei frühen Sorten wie etwa „Jakob Fischer“ fielen die Früchte frühzeitig und unreif von den Bäumen. Warum das so ist, erklärt Sepp Millauer: „Bedingt durch die lang anhaltenden trockenen Sommermonate werfen viele Apfelbäume ihr Obst in sogenannter Notreife zwischen drei und vier Wochen zu früh ab.“

Ebenso hätten sich gängige Sorten zu klein entwickelt, seien wurmig oder zum Lieblingsfutter von Wespen geworden. Dies erfordere heuer besondere Aufmerksamkeit beim Pflücken des Obstes, wie Obstbauern aus dem Bad Feilnbacher Gemeindegebiet anmerken.

Sowohl Gerti Seebacher als auch Sepp Millauer sind allerdings zuversichtlich, je nach Lage der Streuobstwiesen eine ausreichende Menge an Äpfeln und Birnen für den Apfelmarkt zur Verfügung zu stellen. Immerhin ist der Bad Feilnbacher Apfelmarkt mit einer fast 30-jährigen Tradition, mit mehr als 250 Ausstellern und circa 40000 Besuchern Bayerns größter Apfelmarkt.

Frisch gepresster Saft, gesunde Pyramide

Sepp Millauer und Ehrenvorsitzender Martin Impler vom OGV Au-Dettendorf freuen sich schon wieder darauf, aus der historischen und restaurierten Obstpresse frisch gepressten Apfelsaft, Apfelfederweißer und den mit „Gold“ prämierten Apfelmost anbieten zu können. Ebenso freuen sich Gerti Seebacher und ihr Team vom OGV Feilnbach-Wiechs-Litzldorf darauf, den Besuchern des Apfelmarktes wieder eine stolze Obstpyramide mit alten und traditionellen Apfel- und regionalen Obstsorten sowie heimischem Gemüse präsentieren zu dürfen.

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