Re-Start als „Kulturnahversorger“ - Galerie Markt Bruckmühl eröffnet am 6. September

Her mit den Kunstwerken: Das Galerie-Team Cornelia Ahrens (Leiterin), Isabel Blaesig und Jutta Reißer-Weiß (von links) ist voller Vorfreude auf die kommende Vernissage nach der langen, coronabedingten musealen Durststrecke. Dafür greifen sie auch zu Farbe und Pinsel und bereiten die Galerieräume vor.
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Her mit den Kunstwerken: Das Galerie-Team Cornelia Ahrens (Leiterin), Isabel Blaesig und Jutta Reißer-Weiß (von links) ist voller Vorfreude auf die kommende Vernissage nach der langen, coronabedingten musealen Durststrecke. Dafür greifen sie auch zu Farbe und Pinsel und bereiten die Galerieräume vor.

Unter dem Begriff „Galerie“ findet man im Duden unter anderem als Definition „zum Aufhängen oder Aufstellen von Kunstwerken benutzte Räume“. Diesem Zweck dient in vollem Umfang normalerweise auch die „Galerie Markt Bruckmühl“.

Bruckmühl – Weit über Gemeindegrenzen hinaus bekannt

Doch im weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Bruckmühler Ausstellungshaus gibt es seit Monaten statt Exponaten nur leere Räume und nackte Wände zu sehen: Corona hat den Ausstellungbetrieb seit Mitte März völlig lahmgelegt. „Dabei zählt die Kultur zur Grundversorgung für Herz, Geist und Seele“, betont Galerie-Leiterin Cornelia Ahrens und führt weiter aus: „Wir sind mit unserer Galerie ein Kulturnahversorger.“

Drei Ausstellungen wurden bislang Corona-Opfer

Zwei Ausstellungen mussten entfallen, und auch die beliebte Sieger-Vernissage für den 50. Jugendmalwettbewerb der Volksbanken Raiffeisenbanken. „Die Bilder waren gemalt, und die Preisträger ermittelt“, bedauert die Galerie-Chefin. Doch jetzt ist die monatelange museale Durststrecke endlich vorbei: Am 6. September wird eine neue Ausstellung eröffnet. Susanne Pittroff und Eva Schöffels zeigen unter dem Titel „parallels“ Zeichnungen, Skulpturen und Fotografie (Vorbericht folgt).

Allerdings wird die Vernissage nicht wie gewohnt ablaufen – Corona sorgt weiterhin für dicke Wermutstropfen. So erfolgt der Ausstellungsstart in zwei Schichten – um 11 Uhr und um 13 Uhr – und es gibt keine Einführungsrede.

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Die beiden Künstlerinnen werden selbstverständlich durchgehend anwesend sein. Das Hygienekonzept für die Vernissage sieht neben der Bereitstellung von Desinfektionsmitteln außerdem vor, dass Masken mitgebracht werden müssen und ein entsprechender Abstand einzuhalten ist. Die Galerie-Leitung setzt dabei auf kooperative Rücksichtnahme der Besucher. Außerdem gibt es einen separaten Ein- und Ausgang.

Verzichten müssen die Gäste leider auch auf das von ihnen stets geschätzte Vernissage-Büfett, Getränke werden aber angeboten.

Trotz all dieser pandemie-bedingten Einschränkungen ist Cornelia Ahrens mit ihrem Team schon voller gespannter Erwartung – angesichts der ungewohnten Umstände macht sich sogar „Premieren-Lampenfieber“ breit. „Wir freuen uns riesig, dass wir endlich wieder aktiv werden können“, lautet das allgemeine Galerie-Credo. Für die Teilnahme an der Vernissage am 6. September ist wegen der beschränkten Besucherzahl eine Anmeldung erforderlich.

Anmeldung unter Telefon 0 80 62/59 10 8 oder

per E-Mail an cornelia.ahrens@bruckmuehl.de

Auf die „Hängewoche“ freut sich auch Melanie Rutsch. Baumann
Das Gästebuch schon vorbereitet hat Karin Walz.

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