Raus aus dem Corona-Stillstand: Boschnhaus in Vagen plant Ausstellung

Alfred Trageser (links) und Peter Schmitt präsentierten vorab einige Schautafeln zur Einstimmung auf die Sonderausstellung.
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Alfred Trageser (links) und Peter Schmitt präsentierten vorab einige Schautafeln zur Einstimmung auf die Sonderausstellung.

Die Boschnhaus-Türen stehen wieder offen: Im September ist die Ausstellung der Heimatkundlichen Sammlung Feldkirchen-Westerham geplant. Dennoch kämpft das Team in Vagen um Veranstaltungen und Hygieneregeln in der Corona-Krise.

von Jeannette Wolf

Vagen – Im Juli öffnete das Boschnhaus nach zwangsverhängter Corona-Pause wieder seine Pforten. Wie viele andere kommunale Einrichtungen stand das Gemeinschaftshaus einige Monate leer.

Mit einem Hygienekonzept versucht das Boschnhaus-Verwaltungsteam nun dem Leerstand entgegenzuwirken und das Haus wieder langsam mit Leben zu füllen.

„Bislang fand im Seminarraum im Obergeschoss nur ein Probebetrieb statt. Wir trafen uns zur Sitzung des Verwaltungsteams, und der Obst- und Gartenbauverein hielt eine Ausschusssitzung ab, natürlich alles mit dem nötigen Abstand“, berichtet Marita Gottinger vom Boschnhaus-Verwaltungsteam über die aktuelle Lage.

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Alle anderen Veranstaltungen wie beispielsweise der monatlich stattfindende Seniorenmittagstisch finden nicht statt. Auch Anfragen bleiben aus.

Aber für September steht ein größeres Event an: eine Ausstellung der Heimatkundlichen Sammlung Feldkirchen-Westerham.

Hierfür haben bereits die Planungen begonnen. Unlängst traf sich Marita Gottinger in den Räumen des Dorfzentrums mit Peter Schmitt von der (Heimatkundliche Sammlung) und Alfred Trageser (Heimatkundliche Sammlung/ Senioren- und Heimatverein), um sich im Vorfeld über die geplante Schau, die Organisation, die Räumlichkeiten sowie das Hygienekonzept zu beraten.

Einblick in Vereinsgeschichten

Die Ausstellung „Die Vereine unserer Gemeinde – gestern und heute“ bietet einen Einblick über die Gründungszeit der Vereine der Gesamtgemeinde, deren Vereinsleben sowie Meilensteine aus der Vereinsarbeit. Erstmalig präsentiert wurden die 58 Schautafeln im November in der Alten Post in Feldkirchen-Westerham.

Peter Schmitt und Alfred Trageser zeigten sich erfreut darüber, diese besondere Ausstellung nun nochmals einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können. „Alle Interessierten, die sich über die Geschichte der Vereine informieren und die vielfältigen Fotos bestaunen wollen, sind eingeladen“, so die Organisatoren einstimmig.

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„Wir müssen nun in den nächsten Wochen abwarten, wie sich die Corona-Lage nach dem Sommer entwickelt. Wenn alles positiv verläuft, freuen wir uns auf dieses besondere Angebot im September“, blickt Marita Gottinger bereits jetzt positiv in die Zukunft.

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