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Bürger erhalten Einblicke

Rathauschef erklärt auf einer Radl-Tour die Kultur-Highlights von Bruckmühl

Am früheren Volksmusikarchiv, heute „Zemuli“, startete die „Kul-Tour“ mit Bürgermeister Richard Richter (rechts).
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Am früheren Volksmusikarchiv, heute „Zemuli“, startete die „Kul-Tour“ mit Bürgermeister Richard Richter (rechts).
  • VonJohann Baumann
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Der Bürgermeister Richard Richter, lud die Bruckmühler ein, kulturelle Plätze in der Marktgemeinde bei zwei geführten Fahrrad-Informationstouren zu entdecken.

Bruckmühl – Diese wurden im Rahmen der derzeit laufenden Stadtradel-Aktion durchgeführt, die Teilnehmerzahl war dabei aus Organisationsgründen auf jeweils 15 Personen beschränkt. Die rund 15 Kilometer lange Tour startete am „Zentrum für Volksmusik, Literatur und Popularmusik“ des Bezirks Oberbayern. Das ehemalige Volksmusikarchiv wurde 1913 als Krankenhaus erbaut und bis 1979 betrieben. Ab 1980 wurde es für einige Zeit als Volksschule genutzt, bis 1999 das Volksmusikarchiv einzog.

Gebäude der „Galerie Markt Bruckmühl“ wurde 1895 erbaut

Als nächste Station erfolgte ein Besuch der „Galerie Markt Bruckmühl“, die in einem 1895 von den italienischen Baumeistern Missoni erbauten Haus untergebracht ist. 1994 hat der Besitzer Rupert Dorrer das Gebäude samt der Gemäldesammlung seines Vaters der Marktgemeinde zur Nutzung als Galerie übereignet. Galerie-Leiterin Cornelia Ahrens stellte den Gästen einige Werke aus der aktuellen Ausstellung „Cartoonisten und Karikaturisten“ vor.

In der Rochus-Kapelle in Waith wird jährlich das Patrozinium gefeiert

Anschließend warfen die Info-Radler einen Blick in die neu erbaute „Kulturmühle“, die derzeit aus dem Um- und Anbau der früheren Bahnhofgaststätte entsteht und dem Bürgermeister zufolge zur Belebung des Ortskerns beitragen soll. Die nächste Etappe führte zu einem im Gemeindebesitz befindlichen kirchlichen Anwesen, der 1623 erbauten Rochus-Kapelle in Waith. „Hier wird jährlich das Patrozinium mit dem Rochus-Fest gefeiert“, berichtete der Rathauschef.

Schließung der Wolldeckenfabrik Heufeldmühle bedeutete das Ende der deutschen Textilindustrie

Industrielle Baukultur lernten die Teilnehmer bei der früheren, 1898 erbauten Wolldeckenfabrik in Heufeldmühle kennen. „Ihre Schließung im Jahr 1983 markierte gleichzeitig den Niedergang der deutschen Textilindustrie“, erklärte der Bürgermeister. Der letzte Stopp auf dem Rundkurs war die Besichtigung des Wallfahrtsmuseums des ehemaligen Klosters Weihenlinden.

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Der Vorsitzende des Fördervereins, Siegfried Winkler, präsentierte die sakralen Schätze und Gemälde aus mehreren Jahrhunderten und führte die Gäste zur Marien- und Taufkapelle. Begleitet wurde die Besichtigungsfahrt von der Stadtmarketing-Managerin Silvia Mischi. Interessierte konnten anstelle des Drahtesels auch per Bus teilnehmen. BS

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