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Rasantes Spektakel mit Stargast

Mit dem Fahrstil eines Naturrodlers schoss Hubert Erb die Strecke im Feilnbacher Ortsteil Wiechs hinab.
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Mit dem Fahrstil eines Naturrodlers schoss Hubert Erb die Strecke im Feilnbacher Ortsteil Wiechs hinab.

Wiechs – Mit einem Aushängeschild des deutschen Rennrodelsports hat die dritte bayerische Radlschlittenmeisterschaft aufgewartet.

Die viermalige Olympiasiegerin, mehrfache Weltmeisterin und Weltcupsiegerin Natalie Geisenberger (siehe auch „Eltern als Pfeiler der Rodelkarriere“) verfolgte das rasante Spektakel, das die Rodelsparte des SV Bad Feilnbach in Wiechs ausrichtete. Sie war vor allem vom Ehrgeiz und Leistungen der rund 30 Teilnehmer angetan. Kaderstarter des Rodelsports der Vereine RCB Berchtesgaden, WSV Königssee, RRC Schliersee sowie vereinseigene Rennrodler waren der Einladung von Spartenleiter Joachim Hafer und Trainerin Katrin Dostthaler gefolgt.

Wichtiges Training für den Winterbetrieb

Als das „Motodrom“ für Rodelsportgeräte auf Skaterrollen erwies sich in bewährter Weise die Pater-Petrus-Straße. Es ergaben sich spannende Rennverläufe über zwei Durchgänge. Das Interesse der Zuschauer weckte zum einen reichlich sportlicher Ehrgeiz, zum anderen auch der Lauf des AH-Fahrers Hubert Erb vom MTV Rosenheim und seine Fahr- und Lenkungsweise als Naturbahnrodler. Wie Hubert Dostthaler als Kufensportexperte und Moderator vor Ort erläuterte, werden Meister auf Kufen im Sommer geformt. Neben Vorbereitungen in der Halle oder auf Sportplätzen sei der Radlschlitten ein wichtiges Sportgerät, um fahrerisches Können in den schnee- und eisfreien Monaten zu erlernen und zu vertiefen.

Die Ergebnisse mit entsprechenden Erfolgen lassen sich in den Winterveranstaltungen in den verschiedenen Eiskanälen, etwa am Königssee in Berchtesgaden, in Altenberg oder auch in Innsbruck messen. Zum Einsatz kam das Sportgerät, das bis zu 70 Kilometer pro Stunde erreicht, erstmals in den 70er-Jahren und hat sich seither als unverzichtbar erwiesen.

Geisenberger fand es lobenswert, dass eine relativ kleine Vereinssparte wie die Rodler des SV Bad Feilnbach eine Veranstaltung von Format auf die Beine stellt und jungem Rodlernachwuchs die Gelegenheit bietet, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies diene der Heranführung von Kindern und Jugendlichen an den Sport. Dazu sollten auch Angebote am Rande der Meisterschaft wie eine mobile Anschubbahn, organisiert von Hafer und Katrin Dostthaler, sowie ein echter Viererbob beitragen, den Tobias Dost thaler, Mitglied der Rodler und bei „International Bobsleigh & Skeleton Federation“, aus Berchtesgaden herangekarrt hatte.

Geisenberger gratulierte den erfolgreichen Teilnehmern auf der Siegerehrung. Das Rodelidol stand den Teilnehmern für ein „Siegerfoto“ zur Verfügung.

Darüber freuten sich in der Klasse Junioren B Mathias Groß und Niklas Fricke, beide vom RRC Schliersee. Bei der Jugend A hatte Alexander Bors vom WSV Königssee in der Männerkategorie teilgenommen, bei den Frauen Anka Jänike (WSV) und Magdalena Matschina (SV Bad Feilnbach). Sebastian Horstmann (WSV), Sebastian Rosenberger (RCB), Markus Goldbrunner (WSV) und Florent Avdijaj (RRC) starteten in der Klasse Jugend B männlich. In der analogen weiblichen Kategorie waren Michelle Meczko (WSV) und Lisa Determeyer (SV Bad Feilnbach) erfolgreich.

Hannes Weyer und Corbinia Hänel (beide RCB) starten in der Herrenklasse Jugend C, die bei den Frauen die stärkste Gruppe auswies. Jelena Theiner (RCB), Regina Goldbrunner (WSV), sowie die RCB-Rodlerinnen Lena Sittenthaler, Noemi Lietz, Nele Fröbus und Leana Meier waren hier gefahren.

In den Gruppen Jugend D schossen Phillip Knöbl, Kilian Pangerl und Simon Greipl (alle RRC) den Berg herunter, ebenso Isabella Lucht und Henriette Wenzel (beide RRC). Bei den Alten Herren zeigten Hubert Erb (MTV Rosenheim), Mich Reichlmair, Hermann Müller, Andi Greipl und Dani Pangerl (alle RRC) ihr Geschick.

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