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ALTBAYRISCHES LIEDGUT SOLL GEPFLEGT WERDEN

Raiffeisenbank spendet an den Förderverein für das Volksmusikarchiv in Bruckmühl

Geschäftsstellenleiter Hans Eder übergab den symbolischen Scheck an die Fördervereins-Vertreter Franz Heinritzi, Eleonore Dambach-Trapp und Ernst Schusser (von links)
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Geschäftsstellenleiter Hans Eder übergab den symbolischen Scheck an die Fördervereins-Vertreter Franz Heinritzi, Eleonore Dambach-Trapp und Ernst Schusser (von links)

Seit Jahrzehnten unterstützt „meine Volksbank Raiffeisenbank“ den „Förderverein für das Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern“, das in Bruckmühl beheimatet ist. Anlässlich seines Eintritts in den Ruhestand hat der Vorstandsvorsitzende Hubert Kamml eine Spende in Höhe von 4.000 Euro veranlasst.

Bruckmühl – Der Leiter der Bruckmühler Geschäftsstelle, Hans Eder, übergab den großzügigen Spendenbetrag in Gestalt eines symbolischen Schecks an den Fördervereins-Vorsitzenden (und Altbürgermeister) Franz Heinritzi und seine Stellvertreterin Eleonore Dambach-Trapp.

Ebenfalls dabei war der ehemalige Archivleiter und jetzige Kreisvolksmusikpfleger Ernst Schusser. „Der Förderverein ist froh und stolz, dass wir immer Mäzene haben, die uns das für unsere Arbeit notwendige Kapital zur Verfügung stellen“, betonte Heinritzi bei der Übergabe.

Mit der Spende soll ein Projekt zur Pflege altbayerischen Liedgutes gestartet werden. Basis dafür ist ein vom Volksmusik-Urgestein Wastl Fanderl im Jahr 1943 herausgegebenes Liederbuch „Liadl vom Alpenland“. Es trägt den Titel „Hirankl, Horankl“, einem darin enthaltenen Lied, in dem es heißt: „Hirankl, Horankl, hupfata Bua, ziag de rot Hos’n o, tanz mit da Kuah“. Das Liederheft, das erste aus der Feder von Fanderl, war früher im Besitz des Rosenheimer Stadtpfarrpredigers Johann Maier, kostete bei seinem Erscheinen 4.80 Reichsmark und befindet sich in den Händen von Ernst Schusser.

„Dieses Büchlein bringt eine Auswahl der schönsten Lieder und Jodler, die sich bei uns zu Lande eingesungen haben“ schreibt der Autor in seinem Vorwort. Zum Inhalt zählen unter anderem mundartliche Kinderverserl zum Spielen und Kinderlieder.

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Viele Lieder und Sprüche der Kinder und Erwachsenen hatte Fanderl im Landkreis Rosenheim aufgezeichnet. „Das Liederbuch ist ein bibliophiles Stück“ konstatierte Dambach-Trapp. Ernst Schusser will sich unter anderem mit den Ursprüngen und Hintergründen des Liederbuches beschäftigen.

„Wir möchten beispielsweise wissen, woher und von wem die Sprüche kommen, dieser Frage gehen wir derzeit nach“, erläuterte Ernst Schusser, der auch „die hohe kulturelle Leistung“ des Geldinstitutes hervorhob. „Wir planen eine Neuausgabe des Liederbuches einschließlich einer Dokumentation“, kündigte er abschließend an.

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