Ein Prosit mit Wermutstropfen

Ein Prosit auf den Ruhestand: Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier, Geschäftsführer Jürgen Stadler, Personalratsvorsitzender Sebastian Siersch, Karlheinz Platzer, Stadtbaumeister Andreas Krämer, Betriebsleiter Klärwerk Paul Zinßer und die „Jubilarin“ Auguste Markl (von links).
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Ein Prosit auf den Ruhestand: Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier, Geschäftsführer Jürgen Stadler, Personalratsvorsitzender Sebastian Siersch, Karlheinz Platzer, Stadtbaumeister Andreas Krämer, Betriebsleiter Klärwerk Paul Zinßer und die „Jubilarin“ Auguste Markl (von links).

Bad Aibling –Nach 26 Jahren bei den Stadtwerken sagte Auguste Markl nun Ade und ging in ihren Ruhestand.

Vorher durfte sie jedoch in einer Feierstunde im Rathaus von Bad Aibling einige Dankesworte entgegennehmen. „Es ist heute ein wehmütiger Anlass“, sagte Bürgermeister Stephan Schlier (CSU), als er die künftige Rentnerin als Vertreter der Stadt Bad Aibling an ihrem vorletzten Arbeitstag verabschiedete. Er dankte Markl für die lange Zeit, die sie im Klärwerk der Stadtwerke tätig war.

Begonnen hatte ihre berufliche Laufbahn in Wasserburg bei der Molkerei Bauer. 1994 führte ihr Weg nach Bad Aibling. Stadtbaumeister Andreas Krämer würdige sie als fleißige Angestellte, „von der man nie etwas Negatives hörte“. Sie sei sympathisch und eine gute Mitarbeiterin gewesen. Sebastian Siersch, Vorsitzender des Personalrats, stellte ebenfalls die reibungslose Zusammenarbeit mit Markl heraus.

Mit Sekt und Orangensaft wurde auf den Abschied angestoßen. Die künftige Ruhestandszeit wird bei Markl allerdings nicht, wie sonst bei vielen Rentnern üblich, in eine Reise münden. „Ich werde das langsam angehen lassen“, sagte Markl. Corona lässt Reisen ohnehin nur bedingt zu.

Sich die Zeit zu vertreiben, damit hätte sie keine Probleme, wie sie zugab. Ihre Hobbys und ihre zwei Enkelkinder sorgen für genügend Auslastung. Sie werde auch nicht aus Versehen am ersten Tag des Ruhestands doch in Richtung Klärwerk fahren.

„Ich werde morgen noch meine ganzen Klamotten holen und dann ist Schluss“, meinte Markl abschließend. Es sei Zeit für einen neuen Lebensabschnitt. ws

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