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LESERFORUM

Projekt mit Verwerfungen

Leserbrief zum Beitrag „Entspannung beim Mangfallfischen“ im Lokalteil:

„Der Lokalzeitungsteil kommt durchaus sinnvoll seinem Informationsauftrag nach, wenn er in regelmäßigen Abständen über den Baufortschritt beim Rückhaltebecken Feldolling berichtet. Das idyllische Bild zweier Fischer im Mangfallflussbett vor dem Hintergrund einer massiven Betonmauer als Schutzdamm vor dem Dorf Feldolling lässt zunächst vergessen, wie der meterhohe Damm des Rückhaltebeckens auf der anderen Seite des Flusses auf den Betrachter des Dorfes von Vagen herkommend wirkt. Außer Betracht bleiben auch die jahrelangen Beeinträchtigungen durch Baulärm und -schmutz für die Anlieger, ganz zu schweigen vom massiven Landschaftseingriff und den ökologischen und sozialen Verwerfungen der Riesenbaustelle. Wenn man nun etwas widerwillig dem optimistischen „Blick nach vorn“ des Berichterstatters folgt, sollten die betroffenen Feldollinger „das noch immer umstrittene Hochwasserrückhaltebecken“ aufgrund der Naherholungsmöglichkeiten vor der Haustür allmählich schätzen lernen.

Der Hinweis auf die Hochwasser-Fast-Katastrophe von 1999 sollte mit aufgestelltem Drohfinger den Erkenntnisprozess wohl ein bisschen beschleunigen. Hat man denn die seit über 20 Jahren aufgezählten Zweifel an Vorgehensweise und die erkennbaren Schwächen der brachial durchgesetzten Planung des Wasserwirtschaftsamtes völlig vergessen? Sollen wir als Tag der Wahrheit und gleichsam als Prüfstand das nächstmögliche Hochwasserereignis herbeisehnen, um zu sehen, was richtig ist oder gewesen wäre? Lieber nicht!“

Dr. Otmar Rieß

Feldkirchen-Westerham

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