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AUS DEM GEMEINDERAT

Positiver Bescheid für drei Bauanfragen in Lampferding

Drei Bauwünsche in Lampferding werden per Satzung geregelt.
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Drei Bauwünsche in Lampferding werden per Satzung geregelt.
  • vonWerner Stache
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Drei Baugesuche in Lampferding brachte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung auf den Weg. Dabei wurde auch debattiert, dass die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich der Gemeinde eine größere Regelungsbefugnis gebe.

Tuntenhausen – Die drei Baugesuche: Errichtung von zwei Einfamilienhäusern, Bau eines Einfamilienhauses mit Garage und ein Antrag auf Einbeziehung in den Geltungsbereich der Satzung.

„Die Gemeinde kann einzelne Außenbereichsflächen durch die Satzung in die im Zusammenhang bebauten Ortsteile einbeziehen“, erklärte Bürgermeister Georg Weigl. Voraussetzung sei, dass die Flächen durch die bauliche Nutzung geprägt seien. Das „Einfügungsgebot“ im unbeplanten Innenbereich sei allerdings nach Weigl ein sehr schwaches Mittel zur Steuerung der Bebauung.

Kaum Einfluss der Gemeinde

„Aktuelle Fälle zeigen, dass der Einfluss der Gemeinde hier gering ist und selbst verweigertes Einvernehmen durch die Bauaufsichtsbehörde ersetzt wird“, so der Bürgermeister. Eine größere Regelungsbefugnis und somit die Möglichkeit, die Planungshoheit zu sichern, erhalte die Gemeinde allerdings durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes. In ihm können konkrete Festsetzungen für den gesamten Geltungsbereich getroffen werden.

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„Deshalb sollten wir überlegen, das perspektivisch mit Bebauungsplänen zu regeln“, meinte Weigl. In Lampferding wäre das aber ein unverhältnismäßig hoher Aufwand, weshalb er auch für die Satzungslösung plädierte.

Einstimmig schloss sich das Gremium dem unter zwei Voraussetzungen an: Mit den Antragstellern ist ein städtebaulicher Vertrag zur Kostenübernahme und Grundstücksnutzung zu schließen. Ferner sollen in der Satzung Innen- und Außenbereich klar abgegrenzt werden. Nachstehende Festsetzungen für die Einbeziehungsbereiche sind nötig: Als Dachform wurde das Satteldach mit einer Neigung von 18 bis 27 Grad festgelegt. Der Dachüberstand soll mindestens einen Meter, die seitliche Wandhöhe maximal 6,50 Meter betragen. Ein Planungsbüro wird nun mit der Ausarbeitung eines Satzungsentwurfes beauftragt.

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