Polizei verhindert drei Schleusungen

Kiefersfelden/Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Samstag innerhalb von nur zwei Stunden drei mutmaßliche Schleusungen verhindert.

Die Beamten ermitteln nun einen Nigerianer, einen Afghanen sowie einen Albaner wegen Schleusungsverdachts. In der Grenzkontrollstelle auf der Inntalautobahn überprüften Bundespolizisten zunächst die Papiere der Insassen eines einreisenden Autos. Der Fahrer (31) konnte sich mit seinem nigerianischen Pass und einer italienischen Aufenthaltsgenehmigung ausweisen. Seine beiden Mitfahrer (37 und 28) legten keine Dokumente vor. Alle drei Nigerianer sind wegen versuchter unerlaubter Einreise, der Fahrer zusätzlich wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt worden. Sie mussten das Land verlassen. Der Schleuserei beschuldigt die Bundespolizei auch einen Afghanen (21) mit Wohnsitz in der Oberpfalz hat. Er wies sich mit Reiseausweis und deutscher Aufenthaltserlaubnis aus. Seine beiden Begleiter hatten jedoch keine Papiere dabei. Sie wurden wegen ihres illegalen Einreiseversuchs angezeigt. Bei einer Kontrolle im Fernreisezug nahmen die Beamten zwei junge Männer fest, die ohne Reisedokumente in Richtung München unterwegs waren. Eigenen Angaben zufolge stammen die beiden 20-Jährigen aus Syrien. Die Ermittler gehen von einer organisierten Schleusung aus. In einem in Deutschland zugelassenen Wagen kontrollierten die Bundespolizisten nur wenige Stunden später drei Albaner. Die Bundespolizei zeigte das Trio wegen des illegalen Einreiseversuchs und den Fahrer zusätzlich wegen des Einschleusens von Ausländern an.

Kommentare