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„Balsam für die Seele“

Politprominenz beim Wallfahrtsgottesdienst: Familienministerin besucht Katholischen Männerverein Tuntenhausen

Politprominenz in der ersten Reihe beim Wallfahrtsgottesdienst: (von links) Martin Bayerstorfer (Landrat Erding), Sebastian Friesinger (Bezirksrat), Georg Weigl (Bürgermeister Tuntenhausen), Ulrike Scharf (Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales) und Otto Lederer (Stellvertretender Vorsitzender Männerverein).
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Politprominenz in der ersten Reihe beim Wallfahrtsgottesdienst: (von links) Martin Bayerstorfer (Landrat Erding), Sebastian Friesinger (Bezirksrat), Georg Weigl (Bürgermeister Tuntenhausen), Ulrike Scharf (Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales) und Otto Lederer (Stellvertretender Vorsitzender Männerverein).
  • VonWerner Stache
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Viel Prominenz fand sich in dem altehrwürdigen Gotteshaus wieder ein, die von Pfarrer Richard Basta begrüßt wurde: Vom stellvertretenden Männervereinsvorsitzeden und Landrat Otto Lederer über die bayerische Staatsministerin Ulrike Scharf. Wer noch alles dabei war.

Tuntenhausen – Das Patrozinium stellte Domkapitular Hans-Georg Platschek in den Mittelpunkt seiner Predigt beim Wallfahrtsgottesdienst in der Basilika anlässlich der diesjährigen Frühjahrswallfahrt des katholischen Männervereins. Viel Prominenz fand sich in dem altehrwürdigen Gotteshaus wieder ein, die von Pfarrer Richard Basta begrüßt wurde: Vom stellvertretenden Männervereinsvorsitzeden und Landrat Otto Lederer und Bürgermeister Georg Weigl über Prinz Lobkowicz und Staatsministerin Ulrike Scharf bis hin zu den beiden Ehrenbürgern Josef Haas und Hans Thiel.

„Als Pfälzer freut er sich besonders“

Willkommen hieß Basta aber auch den diesjährigen Zelebranten der Wallfahrt, Domkapitular Hans-Georg Platschek, den er dann bat, den Gottesdienst zu eröffnen. Als Pfälzer freue er sich besonders, „hier in Tuntenhausen sein zu dürfen“, meinte Platschek und verwies auf seinen Geburtsort Kusel (Pfalz). Dort, und damit schlug er die Brücke zu Bayern, wurde er in der Prinzregent Luitpold Schule eingeschult. „Freut euch, ihr seid Kinder Gottes – dieses Wort steht am heutigen Weißen Sonntag im Mittelpunkt.“ Dann erinnerte der Geistliche das der weiße Sonntag seit 2000 auch der Barmherzigkeitssonntag genannt wird. „Das klingt noch fremd, noch neu“, so der Domkapitular, gehe aber auf die Ordensfrau Kowalska zurück, die Papst Johannes Paul II heiligsprach.

Der weiße Sonntag dagegen ist für viele Gläubige der Tag der Erstkommunion. Dann ging der Pfarradministrator der Dompfarrei zu Unserer Lieben Frau München auf die Virgo potens (mächtige Jungfrau) ein, zu der man am prächtigen Hochaltar hochschaut. „Sie wird hier seit Jahrhunderten verehrt“, betonte der Stadtpfarrer von St. Peter München. Die hohe Bedeutung der Marienverehrung sieht man auch daran, meinte Platschek, dass im Pfarrverband alleine dreimal Mariä Himmelfahrt das Patrozinium ist. Er erläuterte den Gläubigen, dass das Patrozinium auf die Antike zurückgeht.

Mit der Bezeichnung Patrona Bavariae wird die Gottesmutter als Schutzheilige Bayerns verehrt. In den Fürbitten, die der stellvertretende Männervereinsvorsitzende Otto Lederer vortrug, beteten die Gläubigen primär für die Menschen in der Ukraine. Feierlich untermalt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Tuntenhausen unter der Leitung von Gabi Gröbmeier. Sie trugen die Missa Brevis D von Mozart und die Kantate 147 von Johann Sebastian Bach vor und vermittelten einen nachhaltigen musikalischen Eindruck.

Landrat spricht von „Balsam für die Seele“

Dabei stachen Stephan Huber (Orgel), Martha Paul (Sopran), Maria Beerfelde (Alt), Anton Stigloher (Tenor) und Hubert Dobl (Bass) hervor. „Als Balsam für die Seele“ bezeichnete Otto Lederer später die Vorführung auf der Messfeier und dankte vor allem Gabi Gröbmeier. Auch Richard Basta stellte einen „wunderbaren Gesang“ fest: „Ein Genuss für uns alle, das wieder zu erleben“, so der Pfarrer. Spontaner Beifall im Kirchenschiff war den Chorteilnehmern sicher. Anschließend fand im Gasthaus Schmid die obligate Kundgebung statt.

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