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Noch vor der Zwangsversteigerung

Paukenschlag in Bad Aibling: Gibt es einen neuen Besitzer der Ex-Brauerei am oberen Kellerberg?

Die denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Brauerei am oberen Kellerberg in Bad Aibling gehören ebenfalls zur Zwangsversteigerungsmasse nach der Insolvenz des Vorbesitzers German Property Group. Wie geht es mit ihnen jetzt weiter?.
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Die denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Brauerei am oberen Kellerberg in Bad Aibling gehören ebenfalls zur Zwangsversteigerungsmasse nach der Insolvenz des Vorbesitzers German Property Group. Wie geht es mit ihnen jetzt weiter?.
  • Eva Lagler
    VonEva Lagler
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Paukenschlag auf dem oberen Kellerberg in Bad Aibling: Wie die OVB-Heimatzeitungen auf Nachfrage erfuhren, wurde das Areal mit den denkmalgeschützten historischen Brauereigebäuden in diesen Tagen – sechs Wochen vor der Zwangsversteigerung – offenbar verkauft. Was sagt die Stadt dazu?

Bad Aibling – Mit dem Vertrieb der Immobilien des insolventen Vorbesitzers German Property Group hat Insolvenzverwalter Justus von Buchwaldt (BBL Brockdorff Rechtsanwaltsgesellschaft) den Immobilienvermarkter CR Investment Management beauftragt. Für dieses Unternehmen teilte das Beratungsunternehmen für Kommunikation in der Immobilienwirtschaft, Rueckerconsult, auf Anfrage mit, „dass das Bieterverfahren bezüglich der ehemaligen Brauerei in Bad Aibling, besser bekannt als ,Kellerbergareal‘, abgeschlossen ist und ein Zuschlag erteilt wurde“. Die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags habe bereits stattgefunden.

Versteigerung Ja oder Nein?

Was nun mit dem Termin am 20. September geschieht, steht indes noch nicht ganz fest: Die angeordnete Zwangsversteigerung des Areals (Verkehrswert 8,3 Millionen Euro) sei allen Beteiligten bekannt. „Alle Beteiligten gehen davon aus, eine konsensbasierte Lösung zur Vermeidung der Zwangsversteigerung vor dem 20. September 2022 zu finden“, so eine Sprecherin des Unternehmens. Nähere Informationen zum Kaufvertrag, zum laufenden Insolvenzverfahren sowie zum Käufer könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht herausgeben.

Die Erleichterung über diese Nachricht ist dem Bad Aiblinger Bürgermeister Stephan Schlier jedoch anzuhören: „Das Allerwichtigste ist in meinen Augen zunächst, dass die Stadt wieder einen Ansprechpartner hat, der persönlich erreichbar und willens ist, hier zu investieren. Wie er heißt, ist am Schluss egal, Hauptsache ist, dass das Bebauungsplanverfahren zu Ende gebracht und Fakten geschaffen werden. Und dass sich Investor und Stadt gemeinsam und auf Augenhöhe Gedanken machen, wie man das Gelände bestmöglich entwickeln kann und der derzeitige Anblick verschwindet.“

Diesbezüglich zeigt sich Schlier hoffnungsfroh: Er habe den Investor (über den auf dessen Wunsch hin alle Beteiligten bis zum Grundbucheintrag noch eisern schweigen) bereits kennengelernt und beschreibt ihn von diesem ersten Treffen her als sehr aufgeschlossen und gesprächsbereit.

„So hat er sich zum Beispiel gleich erkundigt, was für die Stadt bei diesem Projekt wichtig ist“, so Schlier. Selbst für Details sei er bereits offen gewesen, etwa was den Erhalt der Wegeverbindung von zur Birkenallee angehe – für die Stadt ein wichtiges Anliegen. Ebenso habe man über die mögliche Wohnbebauung und den Wunsch nach einem Einkaufsmarkt im rückwärtigen Bereich sowie über die Themen Denkmalschutz und Erweiterungsmöglichkeiten für das Kinderhaus (im Besitz der Stadt) gesprochen. So bald es geht – möglichst bereits im Oktober – soll der neue Besitzer laut Schlier zu einem ersten Kennenlernen und Austausch in den Stadtrat eingeladen werden.

Etliche Fragen sind noch offen

Wobei in dem gesamten Insolvenzverfahren noch einige Fragen offen sind, für deren Beantwortung die Ansprechpartner bis Redaktionsschluss nicht mehr erreichbar waren. Unter anderem geht es darum, ob der Termin der Zwangsversteigerung aufgrund der neuen Situation vermieden werden kann oder trotzdem stattfinden wird – was offenbar an mehreren Kriterien hängt (Bericht folgt).

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