Nach über 5 Jahren

Pastoralreferentin Judith Seipel verlässt den Pfarrverband Feldkirchen-Höhenrain-Laus

Nach über fünf Jahren in Feldkirchen-Westerham geht Judith Seipel nach München.
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Nach über fünf Jahren in Feldkirchen-Westerham geht Judith Seipel nach München.

Nach fünfeinhalb Jahren beendet Pastoralreferentin Judith Seipel ihre Tätigkeit als Seelsorgerin und Leitungsteammitglied im Pfarrverband Feldkirchen-Höhenrain-Laus. Sie übernimmt eine Stelle in der Dompfarrei München im Bereich City- und Tourismuspastoral. Mit einem feierlichen Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius wurde Seipel verabschiedet.

Feldkirchen-Westerham –Als Seelsorgerin war sie zuständig für Kinder- und Jugendarbeit, begleitete auch Kranke und Trauernde.

Die Pastoralreferentin prägte den Pfarrverband, gab mit der Offenen Kirche und den ökumenischen Valentinsgottesdiensten Impulse. Als Vorstand der Kirchenverwaltung war sie für Baumaßnahmen und Personal verantwortlich.

Viel erreicht durch Engagement in Verwaltung

Die Umstellung der Friedhofsverwaltung auf ein modernes EDV-System gelang durch ihr großes Engagement. Der Pfarrkindergarten wurde in einen neu geschaffenen Kindergartenverbund integriert; die gesamte Verwaltung modernisiert.

Den Verabschiedungsgottesdienst zelebrierte Seipel mit ihren Kollegen im Seelsorgeteam – Pater Baltharaju Banda, Diakon Hubert Atzinger und Pastoralreferent Harald Petersen. Auch der Pfarrer der evangelischen Gemeinde Samuel Fischer feierte mit.

Dank der Größe der Pfarrkirche konnten über 100 Pfarrangehörige, viele davon als ehrenamtliche Helfer mit der Seelsorgerin verbunden, dabei sein.

Predigt: Als Christengemeinschaft die Probleme angehen

In ihrer Predigt zum Tagesevangelium ließ Judith Seipel die letzten Jahre Revue passieren. Die Verkündung des Reich Gottes durch Jesus und die zentralen Worte „Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ und „Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen“ setzte sie in Bezug zu aktuellen Problemen in Weltkirche und Pfarrverband. Sie bedankte sich bei den Anwesenden, für die Bereitschaft diese Probleme nicht auf die Seite zu schieben, sondern als Gemeinschaft von Christen anzugehen.

Zahlreiche Danksagungen und Wünsche

Harald Petersen bedankte sich im Namen des Seelsorge- und Leitungsteams und die Vorsitzende des Frauenbundes Evi Steininger erinnerte an gemeinsame Wallfahrten und Ausflüge.

Pfarrer Samuel Fischer erzählte von ökumenischen Aktionen und überreichte Seipel ein Fotobuch, Kirchenpfleger Hans Brassel den ersten Teil einer kleinen Bibliothek zum zukünftigen Arbeitsgebiet.

225 Erstkommunionkindern und 233 Firmjugendlichen hat die Pastoralreferentin mit ihren Teams auf die Sakramente vorbereitet, so die stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Beate Kröll.

Die Feldkirchner Kirchenrektorin Angelika Röhrmoser überreichte Dankbotschaften und Wünsche der Pfarrgemeinde, die in Teelichter eingearbeitet sind und Seipel beim Anzünden an ihre alte Wirkungsstätte erinnern sollen.

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Abschließend erteilte die Pastoralreferentin zusammen mit Pater Banda den Segen, und eine Abordnung des Kirchenchores sang ein rührendes Segenslied. re

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