Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Kunstaustellung wieder geöffnet

Pandemische Zwangspause der „Galerie Markt Bruckmühl“ ist beendet

Der Stiftungsgeber Rupert Dorrer mit seinem vom Bad Aiblinger Künstler Peter Tomschiczek geschaffenen Portrait. Das Gemälde ist in der Ausstellung zu sehen.
+
Der Stiftungsgeber Rupert Dorrer mit seinem vom Bad Aiblinger Künstler Peter Tomschiczek geschaffenen Portrait. Das Gemälde ist in der Ausstellung zu sehen.
  • VonJohann Baumann
    schließen

„Uns fehlen vor Freude fast die Worte, dass wir wieder aufmachen dürfen – knapp sieben Monate liegen zwischen der damals Lockdown-bedingten Zwangsschließung und der heutigen Öffnung“, erklärte Galerie-Leiterin Cornelia Ahrens beim Re-Start der „Galerie Markt Bruckmühl“. Sie hat nun wieder mittwochs, samstags und sonntags geöffnet.

Bruckmühl – „Wir haben das Glück, dass ein Raum der Galerie inzwischen von der Marktgemeinde zum Trau-Raum gewidmet wurde. Dadurch können sich Bruckmühler Brautpaare von Angesicht zu Angesicht mit den Kunstwerken das Ja-Wort geben.“

Zu sehen sind Werke von 43 Künstlern

In derGalerie ist derzeit die Kunstsammlung des Marktes Bruckmühl aus der Stiftung Rupert Dorrer zu besichtigen, die schon vor dem November-Lockdown 2020 zu sehen war. Die Ausstellung umfasst 58 Werke von 43 Künstlerinnen und Künstlern hauptsächlich aus der Region. Zu ihnen zählen unter anderem Franz und Erika Maria Lankes, Peter Tomschiczek, Sepp Hilz, Rudi Wach, Willi Reichert, Andreas Legath sowie Charlotte Dietrich, deren künstlerischer Nachlass und die Familiensammlung sich im Besitz der Marktgemeinde befindet.

Lesen Sie auch: Corona-Regeln bremsen Karussell auf Bad Aiblinger Pfingstfest aus

Bei den Exponaten handelt es sich unter anderem um Malerei in Öl, Acryl, Pastell, Tempera, Aquarell und verschiedenen Mischtechniken, Skulpturen aus Holz, Keramik, Aluminium und einem grünen Granatamphibolit sowie Zeichnungen und Holzschnitte. Als Bildmotive gibt es neben Portraits und Stillleben auch zahlreiche Landschaftsbilder mit der Chiemsee-Gegend als Mittelpunkt, aber auch mit Motiven beispielsweise aus Wasserburg, Bruckmühl, Willing und Bad Aibling.

Der zeitliche Bogen der ausgestellten Werke spannt sich über rund 140 Jahre – von dem 1880 von Benedikt Furtner geschaffenen Ölgemälde „Rosenheim“ über das 1934 entstandene Ölgemälde „Autobahnbau in Irschenberg“ von Hans Breu bis zur Kohlezeichnung von Charlotte Dietrich „Der dunkle Pfahl“ aus dem Jahr 2017.

Der künstlerische Ausdruck erstreckt sich von der abstrakten bis zur gegenständlichen Kunst. Die im Dachgeschoß gezeigten Arbeiten erhielt Dr. Rupert Dorrer, der frühere Chefarzt des Krankenhauses Prien und Vater des Stiftungsgebers, zwischen 1937 und 1967 von den Künstlern für geleistete medizinische Betreuung. Alle Arbeiten der Dorrer-Sammlung sind im Übrigen unverkäuflich.

Das könnte Sie auch interessieren: Schlechtes Wetter verhagelt Start der Freibadsaison

Das Resümee der Galerie-Chefin fiel nach dem ersten Ausstellungstag verhalten aus. „Die Besucherzahl war sehr überschaubar, wir sind aber trotz allem zuversichtlich, dass nach einer kurzen Anlaufzeit die Besucherzahlen wieder steigen“. Die Kunstsammlung der Marktgemeinde Stiftung Rupert Dorrer ist in der „Galerie Markt Bruckmühl“ noch bis Anfang Oktober 2021 zu sehen. Die Öffnungszeitensind mittwoch von 14 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

Während des Aufenthaltes in der Galerie besteht Maskenpflicht, die Abstandsregel gegenüber anderen Besuchern gilt ebenfalls. Eine vorherige, auch kurzfristige, telefonische Anmeldung ist erwünscht – während der Öffnungszeiten der Galerie unter der 0 80 62/53 07, ansonsten unter der 01 52/59 20 08 97.

Vorherige Anmeldung vermeidet das Warten

Wer ohne Voranmeldung vorbeischauen möchte, muss gegebenenfalls mit einer Wartezeit rechnen. Auch sind die Gäste gehalten, sich in Anwesenheitslisten einzutragen.

Überglücklich lädt Galerie-Leiterin Cornelia Ahrens zum Besuch der Dorrer-Sammlung ein – unter anderem mit dem Werk „Valle dell‘ Inferno“ von Andreas Legath.

Anzumerken ist noch, dass die beiden im Jahresprogramm 2021 der Galerie enthaltenen Ausstellungen „Das kalte Herz“ (13. Juni bis 18. Juli) und „Kunst aus Japan“ (12. September bis 17. Oktober) aus pandemie-bedingten organisatorischen Gründen leider verschoben werden mussten, ebenso die Ausstellung der acht Cartoonisten und Karikaturisten, die vom 21. März bis 25. April hätte gezeigt werden sollen.

Zu den nächsten Ausstellungen lädt Cornelia Ahrens mit ihrem Team ein zu „Herbert Klee – Auf Leinwand und Papier“ (24. Oktober bis 28. November) und zu „Franz Lankes und Erika Maria Lankes – Zwei Leben für die Kunst“.

Mehr zum Thema

Kommentare