Bis zur Pandemie ein zweites Zuhause beim Blindhammer gefunden

Die Vereinschronik besteht seit 1958: Schriftführer Stefan Chmel (rechts vorn) zeigt Peter Grandauer, Franz Baumann junior und Klaus Engl (von links) die fast bis auf die letzte Seite handschriftlich gefüllte Chronik des Vereins. wolf

Vagen/Mittenkirchen – Die Mitglieder des Vagener Stopselclubs trafen sich noch vor der Corona-Krise zum ersten Mal im Gasthaus Blindhammer zu ihrer Jahreshauptversammlung.

„Wir haben hier im Gasthaus unsere zweite Heimat, der Vereinsstopsel steht auch hier auf dem Stammtisch und das ist gut so, sonst hätten wir nicht gewusst, wo die Versammlung stattfinden soll“, so Vorsitzender Jürgen Auer.

Auf dem Programm stand unter anderem der Bericht von Schriftführer Stefan Chmel: „Die Vereinschronik, geführt seit der Gründung des Vereins im Jahre 1958, hat nur noch ein freies Blatt. Wir brauchen ein neues Vereinsbuch“, so der Schriftführer. Der Vorsitzender machte deutlich, wie wichtig ihm das Fortbestehen des Vereins sei. Er zeigte sich erfreut darüber, dass mit Julia Wolf ein junges Vereinsmitglied beigetreten ist. Das Grillfest soll – so es Corona erlaubt – am 18. Juli stattfinden. „Wir feiern hier beim Blindhammer, egal ob Vagen bis dahin wieder einen Wirt hat oder nicht.“ Jürgen Auer bekam dafür den vollen Zuspruch der Versammlungsteilnehmer. „Das Fest findet bei jeder Witterung statt, am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und abends gibt’s Grillschmankerl und ein geselliges Beisammensein hier im Garten“, so der Vorsitzende. Auer bat auch um Ideenvorschläge zur Planung des Tagesausfluges im kommenden Jahr. Ausflugsideen und Reisevorschläge nimmt die Vorstandschaft gerne auf. Nach altbewährter Tradition gab danach Vorstand Auer das Kommando „Stopsel raus!“ und Kassenwart Wolfgang Radtke ging zur Kontrolle durch die Tischreihen. So wird der „Vereinsstopsel“ regelmäßig mit der einen oder anderen Münze gefüllt. Die „Schmid Dirndl‘n“ spielten mit boarischen Weisen am Vereinsvormittag zünftig auf. woj

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